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| Tokio Hotel Nackt und Schwul |
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Wie zahlreiche Foren berichten soll der drummer von Tokio Hotel schwul sein und des öfteren mit älteren Herren Sex haben. So berichtet ein 26 jähriger Freund der Familie. Er habe gesehen wie der 16 jährige Seinem Vater einen geblasen hat... oder ist es nur eine Werbeaktion für die neue single ?
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| Geschrieben von Jadmanx am Montag, 06. Februar 2006 |
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| Sexualverhalten: Einfluss von Medien |
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Sexualverhalten: Einfluss von Medien Amerikanische Studien belegen, dass Medien einen enormen Einfluss auf das Sexualverhalten von Jugendlichen haben können. Etwa 47 Prozent der amerikanischen High-School-Schüler hatten bereits Sex. Von diesen gestehen sieben Prozent, dass sie den ersten Geschlechtsverkehr mit 13 Jahren oder jünger erlebten. Solche Ergebnisse bringen die Wissenschaftler mit den Medien in Verbindung. Studien zeigen: Im Durchschnitt beinhaltet eine Stunde der Sendungen, die bei Jugendlichen sehr beliebt sind, sieben Szenen mit sexuellem Gehalt. Nur in drei Prozent aller Sexszenen spielte Verhütung eine Rolle. Überdies fanden die US-Studienleiter heraus, dass TV-Charakteren, die sexuell aktiv waren, selten negative Folgen daraus drohten. Die Wiener Sexualpsychologin Gerti Senger schätzt den Einfluss der Medien auf jugendliches Sexualverhalten generell sehr groß ein. "Was den theoretischen Informationsstand anbelangt", schränkt Senger im pressetext-Interview ein. "Ich bezweifle aber, dass das theoretische Wissen in das tatsächliche Sexualverhalten integriert wird." Die US-Forscher vermuten jedoch, dass die Medien einen ähnlich großen Einfluss auf das Sexualverhalten von Jugendlichen haben, wie die Medien auch das Essverhalten, Rauchen oder Trinken bestimmen. Einen eindeutigen Beleg dafür gibt es noch nicht. Das Münchner Institut für Medienpädagogik hat vor einiger Zeit mit "Flimmo" ein Projekt gestartet, das Eltern die Sichtweise der Kinder auf Fernsehangebote nahe bringen möchte und versucht zwischen Kinderwünschen und Elternsorgen zu vermitteln. Dazu bietet Flimmo eine Internetplattform mit Tipps und Sendungsbewertungen an. Auch für Kinder unter 13 Jahren gibt es Sendungen, die Sexualität thematisieren. "BravoTV oder Dr. McLove beschäftigen sich explizit damit", sagt Flimmo-Redakteurin und Medienpädagogin Nadine Kloos gegenüber pressetext. Sprache und Auswahl der Themen sowie Darstellung seien aber durchaus altersangemessen. "Bei Kindern ab neun Jahren fängt Sexualität an, als Thema interessant zu werden", erklärt Kloos. Kinder würden speziell die Sendungen auswählen, die sich thematisch mit etwas beschäftigen, das sie gerade bewegt. "Das nennen wir Orientierungssuche", so die Medienpädagogin. "Auch in Soaps suchen Jugendliche nach Orientierung und Aufklärung", führt Kloos aus. Welchen Einfluss Sendungen mit sexuellem Inhalt auf Kinder und Jugendliche hätten, käme auf das Alter, den sozialen Hintergrund und darauf an, wie im Elternhaus mit diesem Thema umgegangen werde. Die amerikanischen Studien zeigen, dass ein durchschnittlicher Jugendlicher etwa ein Drittel des Tages unter Einfluss von Massenmedien steht, meistens ohne elterlichen Einblick. Das bleibt nicht ohne Konsequenzen, so die Wissenschaftler: Jugendliche, die viel Fern sahen, verhielten sich sexuell so, als ob sie etwa neun bis 17 Monate älter wären. "Das Risiko besteht in der Vereinfachung und Trivialisierung von Sexualität", warnt Sexualpsychologin Gerti Senger. "Sex sollte etwas magisches sein", meint sie. Medienpädagogin Nadine Kloos rät Eltern, mit ihren Kindern übers Fernsehen zu sprechen. "Eltern können dadurch erfahren, was ihre Kinder bewegt und auch gegensteuern." Medien vermittelten Bilder davon, wie man sich verhalte und würden Erwartungen schaffen. Wichtig sei, dies kindgerecht zu diskutieren. "Wichtig ist es auch, Jugendlichen zu zeigen, wo sie sich weiter informieren können", sagt Kloos gegenüber pressetext.
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| Geschrieben von Jadmanx am Montag, 06. Februar 2006 |
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| Hotel in Mexiko schmeisst Schwule raus |
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Hotel in Mexiko schmeisst Schwule raus Unter körperlicher Gewaltanwendung wurde ein schwules Paar kurzerhand aus einem Hotel im mexikanischen Los Cabos geworfen. Der Grund: Ein schwuler Kuss im hoteleigenen Swimmingpool. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, habe der Hotelchef des InterContinental angeordnet, die beiden Männer aus dem Pool zu holen, sie zu schlagen und sie samt Gepäck auf die Strasse zu werfen. Für Gerardo Eliud und seinen Partner Samir Habdu war das ein Alptraum. Das Strandressort von Los Cabos ist ein beliebtes Urlaubsziel für amerikanische und kanadische Touristen. Das Pärchen, das allerdings aus Mexiko Stadt kommt, hatte den Fall unmittelbar im Dezember bei der Polizei angezeigt, nun ist das Vorkommnis sogar zum Thema im mexikanischen Kongress geworden. Als linke Abgeordnete im Kongress die Untersuchung des Falles forderten, wurden sie von der rechten Fraktion im Abgeordnetenhaus angeschrien, dass dieses Thema nicht in den Kongress gehöre. Eliud und Habdu hatten erklärt, das Hotel bewusst ausgewählt zu haben, da das Mutterunternehmen einen sehr gayfreundlichen Ruf habe. Ihrer Meinung nach sei der Kuss lediglich ein diskretes Küsschen gewesen. Das Hotel wiederum behauptet, dass dieser Kuss nichts damit zu tun habe, dass das Pärchen des Hotels verwiesen wurde. Gegenüber Reuters liess das Hotel erklären, dass es gayfreundlich sei, aber die beiden Männer hätten anderen Gästen unangebrachte Avancen gemacht. Eliud sagte Reuters allerdings, dass einer der Sicherheitskräfte ihnen als Grund für den Rausschmiss folgendes genannt hatte: "Wir mögen keine Schwuchteln." Das Paar will nun, dass die Polizei die Sicherheitskräfte und das Hotel wegen Körperverletzung anklagt. Ausserdem wollen die beiden Männer ihren Fall vor die mexikanische Menschenrechtskommission bringen.
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| Geschrieben von Jadmanx am Montag, 06. Februar 2006 |
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Mardi Gras in Sydney Anfang März ist in der angesagtesten Stadt Australiens wieder Mardi Gras-Zeit. Der Mardi Gras ist die größte Gay-Veranstaltung in Australien, die allerdings in den letzten Jahren hart um ihre Existenz kämpfen musste. Aber die Mardi Gras-Macher sind Stehaufmännchen und in diesem Jahr gibt es die Party des Jahres noch bunter, greller und verrückter denn je. Im März gehört Sydney den Schwulen, Lesben, Transen, Transsexuellen und den Queers! "Sydney bietet einen Lebensstil, wie ihn viele Menschen erträumen", weiss Stadtführer Matt Needham in einem Interview mit "spiegel.online" zu berichten. "Die Stadt hat etwas vom Pariser Charme, von Rio die Lage, das Viktorianische von London, das Multikulturelle von New York und im Jahresdurchschnitt 342 Tage, an denen die Sonne scheint." Na wenn sich das mal nicht nach einem Grund für eine schon lang geplante Australien-Reise anhört! Schliesslich hat Sydney heute neben San Francisco die größte Schwulengemeinde der Welt. Sydney ist für unsereins ein Paradies. Viele wollten dieses Paradies deshalb zu ihrem Lebensdomizil machen und sind ausgewandert. Aber erst Mitte der 80er Jahre hatte Australien seine Gesetze bezüglich Homosexualität geändert. So war Homosexualität noch bis 1984 im australischen Bundesstaat New South Wales verboten. Bereits 1979 fand aber der erste Mardi Gras statt. Heute nehmen über eine halbe Million Menschen an dieser gigantischen Party teil. Anders als in Europa dauert der Mardi Gras in Sydney vier Wochen an. In dieser Zeit finden im zentral gelegenen Sydneyer Hyde Park mehr als 100 Veranstaltungen statt. Die Parade, die auch in Sydney den Höhepunkt des Mardi Gras bildet, findet am ersten März-Samstag (4. März) statt. Etwa hundert Gruppen waren im letzten Jahr für den Umzug angemeldet, darunter auch schwule und lesbische Aborigines. Das Motto im vergangenen Jahr: "Unsere Freiheiten sollen die Freiheiten aller sein!"
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| Geschrieben von Jadmanx am Montag, 06. Februar 2006 |
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| China verbietet "Brokeback Mountain" |
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China verbietet "Brokeback Mountain" Trotz der Tatsache, dass Ang Lee aus Taiwan stammt und sein Film "Brokeback Mountain" Preise über Preise abräumt - erst gestern wurde er acht Mal für den Oscar nominiert - , ist "Brokeback Mountain" der Zensur in China zum Opfer gefallen. Der Grund: Der schwule Kontext. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua News Agency berichtete, dass das Thema des Films, die gleichgeschlechtliche Liebe, zu sensibel sei, als dass der Film in den chinesischen Kinos gezeigt werden könne. Der Film über zwei Cowboys, die ihre leidenschaftliche Liebe trotz ihrer respektierten Ehe über mehrere Jahre leben, erhielt den Goldenen Löwen in Venedig, wurde als Bester Film in Toronto geehrt, erhielt Filmkritiker-Awards, 4 Golden Globes und ist gestern als Krönung des Ganzen acht Mal für den Oscar nominiert worden. Und am Samstag wurde Ang Lee von der Organisation "Directors Guild of America" honoriert. Dass China nun seinen Film verbietet, ist mit einem Anflug bitterer Ironie verbunden, hatte Ang Lee doch im letzten Monat bei seiner Promotion-Tour in Hong Kong erklärt, dass das asiatische Publikum eher einen Gay-Kontext akzeptieren könne als das amerikanische. In den USA wird der Film von konservativen Christen trotz der vielen Preise knallhart geschnitten und angegriffen. In China ist das Thema Homosexualität allerdings nach wie vor ein Tabu. Offiziell geht man davon aus, dass in China 40 Millionen Homosexuelle (bei ca. 1,2 Milliarden Einwohnern) leben. Menschenrechtsorganisationen glauben allerdings, dass es weitaus mehr sind.
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| Geschrieben von Jadmanx am Montag, 06. Februar 2006 |
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| Sir Ian McKellen erhält Goldenen Bären |
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Sir Ian McKellen erhält Goldenen Bären Der homosexuelle Schauspieler Sir Ian McKellen wird bei der diesjährigen Berlinale, die vom 9. bis 19. Februar stattfindet, mit dem Goldenen Bären für sein Lebenswerk geehrt. Ian McKellen erhält den Preis zu recht. Er ist einer der Schauspieler, die sich nie auf einen Rollentypus festlegen haben lassen. Mc Kellen ist großartig in Shakespeare-Adaptionen, in Komödien (wie "Shadow und der Fluch des Khan"), in Action-Thrillern (wie "Last Action Hero" mit Arnold Schwarzenegger) wie auch in kleinen unabhängigen Filmproduktionen. Eigentlich ist McKellen Literaturwissenschaftler, er studierte an der Cambridge-University, wo er auch seine Liebe zum Schauspiel entdeckte. 1961 erhielt er seine erste Rolle, drei Jahre später spielte er bereits auf den grossen Londoner Bühnen. Aber erst 1969 fand er zum Film ("Thank you all very much" von Warin Hussein und "Alfred der Große - Bezwinger der Wikinger" von Clive Donner). Es sollten dann allerdings noch 12 Jahre vergehen bis er über das Fernsehen und den Broadway auf die Kinoleinwand zurückfand. Das war 1981. Seitdem war er immer wieder im Kino zu sehen: 1989 "Scandal" von Michael Caton-Jones, 1983 "Last Action Hero", 1994 "Shadow und der Fluch des Khan" von Russell Mulcahy. 1995 spielte Ian McKellen auf grossartige Weise einen leidenschaftlichen Prediger in John Schlesingers "Cold Comfort Farm", neben Kate Beckinsale. 1995 folgten "Restoration - Zeit der Sinnlichkeit" von Michael Hoffman und Tim Sullivans Tragikomödie "Jack und Sarah". McKellens Glanzstück bleibt allerdings die Shakespeare-Adaption "Richard III.", die er nicht nur koproduzierte, sondern auch mitschrieb. 1997 folgt "Bent" (1997) von Sean Mathias, ein Film über eine schwule Liebesbeziehung im Berlin der 30er Jahre. Ian McKellen, der ja selbst bekennender Homosexueller ist, unterstützte diesen kleinen Film mit seiner Starpräsenz. Bill Condons "Gods and Monsters" kam genau wie "Der Musterschüler" von B. Singer 1998 in die Kinos. Peter Jacksons "Herr der Ringe: Die Gefährten", "Die zwei Türme" und "Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" verschafften Ian McKellen noch einmal einen glanzvollen Auftritt.
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| Geschrieben von Jadmanx am Montag, 06. Februar 2006 |
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