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| Martin macht müde Männer munter |
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Martin macht müde Männer munter„Darf ich ihnen Martin Loge vorstellen? Der neue und hoffentlich tatkräftige Jugendgruppenleiter unserer Gemeinde.“ Pastor Uwe Hallmann deutete auf einen jungen Mann von 22, der neben ihm stand. „Hallo, guten Abend!“ Martin reichte jedem der 8 anwesenden Mitglied des Kirchenvorstandes die Hand. „Vielleicht kannst du uns ja etwas über deinen bisherigen Lebenslauf mitteilen.“ Pastor Hallmann setzte sich an den Kopf des langen Tisches, der im großen Saal des Gemeindehauses stand. „Ja, das kann ich gerne tun.“ begann Martin. „Also, ich bin in Hannover geboren, da wurde ich dann getauft und später auch konfirmiert. Ich habe dann mit 16 eine Ausbildung als Jugendgruppenleiter gemacht. Außerdem habe ich einige Kurse über Theologie besucht, in Hamburg und Lübeck meistens. Dann bin ich nach Braunschweig gezogen. Nebenbei gebe ich noch Gitarrenunterricht. Tja, und jetzt bin ich hier, um mich nützlich zu machen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.“ Die Mitglieder des Kirchenvorstandes nickten sich gegenseitig wohlwollend zu. „Und weil das schließlich heute mein Einstand ist, habe ich gedacht, daß ich etwas zu trinken spendiere.“ fügte Martin seinem kleinen Vortrag noch hinzu. „Das ist ja nett!“ entfuhr es Frau Lisbeth Kämmerer, einer kleinen rundlichen Frau Ende 50. „Das finde ich auch.“ Meinte der 30jährige Diakon Christian Spatz. „Ach...“ Martin ging zur Tür des Saals, hinter der er einen Korb mit einigen Flaschen und Pappbechern hervorholte. Alle im Saal bedienten sich dann fröhlich mit Saft, Sekt und was Martin sonst noch so mitgebracht hatte. Während des lebhaften „Gelages“ stellte der Pastor Martin die anderen vor. „Das ist Frau Kämmerer, sie ist schon lange in unserer Gemeinde tätig als Leiterin der Seniorenkreise.“ Brav schüttelte Martin Frau Kämmerer noch mal die Hand. „Das ist Frau Meyer - Graumüller. Sie leitet den Frauenkreis.“ Martin stand vor einer griesgrämig dreinschauenden Frau um die 40. „Frau Daniela Meinhard, Herr Hans Klein, Frau Britta Kerber und Herr Peter Folke, unser Finanzausschuß .“ Die vier nickten Martin freundlich zu. „Und, schließlich, Unser Diakon Christian Spatz und sein Frau Anne. Sie sind natürlich nicht im Kirchenvorstand, aber...“ „Hallo.“ Christian Spatz gab Martin die Hand, ebenso seine Frau. „Naja...dann hole ich mir auch mal ein Glas...Wasser.“ Gerade rechtzeitig erinnerte sich Uwe Hallmann daran, daß er keinen Alkohol mehr trinken durfte. „Also sie werden dann unsere Jugendgruppe leiten.“ Sagte Christian Spatz. Martin nickte. „ich hörte schon, daß das Thema in den letzten Monaten ziemlich eingeschlafen ist, seit mein Vorgänger weggezogen ist.“ Martin nahm einen Schluck von seinem Orangensaft. „Das stimmt. Wird Zeit, daß mal wieder ein wenig Schwung hier rein kommt.“ Entgegnete Christian. „Sagen sie, sind sie verheiratet?“ fragte Anna Spatz. „Also Anne!“ rügte Christian sie. „Ach, ist schon in Ordnung. Nein, ich bin nicht verheiratet.“ Martin lächelte. „Erlauben sie mir auch eine Frage: Haben sie Kinder?“ „Ja, einen 5jährigen Jungen, Markus.“ Erwiderte Anne. „Oh, wundervoll.“ „Tja...“ „War nett, sie kennenzulernen. Wir sehen uns sicher noch.“ Meinte Martin und ging zu Pastor Hallmann. „Bestimmt.“ Sagte Christian und sah Martin nach. „Ein sympathischer junger Mann.“ Meinte Anne Spatz zu ihrem Mann. „Ja, das ist er.“ Christians Blicke ruhten noch auf Martin, der mit Uwe Hallmann einige Worte wechselte. „Herr Hallmann, ich muß dann auch gehen, meine Wohnung ist noch nicht ganz in Ordnung, sie wissen, der Umzug und so...“ „Sicher Martin, gehen sie nur. Sie kommen doch morgen in den Erntedankgottesdienst?“ „Natürlich. Um 10 Uhr?“ fragte Martin. „Ja. Danke noch mal für die Getränke.“ Erwiderte Uwe Hallmann. „Also ich verabschiede mich jetzt. War nett sie alle kennenzulernen!“ sagte Martin noch in die Runde, nahm seinen Korb und verließ das Gemeindehaus und fuhr in seine Wohnung. „Das war wirklich ein schöner Gottesdienst, Uwe!“ sagte Anne Spatz, als sie mit ihrem Mann aus der Kirche kam. „Danke Anne. Kommt ihr noch ins Gemeindehaus zum gemeinsamen Mittagessen?“ „Natürlich.“ Erwiderte sie. „Wird denn dieser Martin Loge auch da sein?“ wollte Christian wissen. „Ich weiß nicht, aber da kommt er gerade. Martin!“ rief Uwe Hallmann. Martin sah sich um und kam dann zu den dreien. „Ach hallo!“ sagte er. „Wirklich schön, ihr Gottesdienst.“ „Ja, nicht wahr?“ Anne Spatz lächelte ihn an. „Kommen sie noch zum Essen ins Gemeindehaus?“ fragte Christian. „Tja...wenn’s nicht zu lange dauert...“ erwiderte Martin. „Sicher nicht.“ Meinte Pastor Hallmann zuversichtlich. „Na dann, gehen wir mal.“ Sie gingen, vorläufig noch ohne Pastor Hallmann, der noch einige Leute verabschiedete, ins Gemeindehaus. Dort wimmelte es schon von hungrigen Menschen, die sich in der neuen Küche das Essen, bestehend aus einem Braten, Klößen und verschiedenem Gemüse, abholten. „Such du schon einen Platz Schatz, ich bringe dir was mit.“ Sagte Christian zu seiner Frau. „Danke Liebling.“ Sie begab sich in den großen Saal. „Haben sie sich hier schon eingewöhnt?“ fragte Christian Martin. „Naja, ich bin es gewohnt, umzuziehen, sagen wir es mal so.“ erwiderte der. „Wieso das?“ wollte der junge Diakon wissen. „Sind sie schon so oft umgezogen?“ „Wissen sie, ich mache es wie Cher in „Meerjungfrauen küssen besser“: Eine verflossene Liebe, ein neuer Umzug. „Ist das denn nicht sehr teuer und kostenaufwendig?“ „Naja, geht so. Ein bißchen Geld bekomme ich auch von meinen Eltern. Und sonst, nun, öfter mal was neues, verstehen sie?“ Christian nickte. Jetzt bekamen die beiden auch schon ihr Essen. „Eine verflossene Liebe also?“ fragte Christian. „Sind sie jetzt darüber weg?“ „Ja klar“, meinte Martin, „Er war sowieso ein Blödmann. Da ist ihre Frau.“ Christian blieb stehen. Er? Martin war...Jetzt wußte er es. Aber was sollte es. Schnellen Schrittes ging er ihm hinterher, zum Tisch, den seine Frau ausgesucht hatte. „Sieh mal, mein Vater hat Markus vorbeigebracht.“ Anne hob ihren Sohn von ihrem Schoß. „Das ist also ihr Sohn?“ fragte Martin. „Der ist ja wirklich süß.“ Fasziniert sah Martin den kleinen Jungen mit den struppigen Haaren an, der durch den Gemeindesaal wetzte. „Ja, das ist er.“ Murmelte Christian gedankenverloren, während er Martin beobachtete. „Können wir jetzt essen?“ fragte Anne ihren Mann. „Oh ja, natürlich.“ Christian stellte Anne und sich selbst einen Teller hin. Dann nahm er ihr gegenüber Platz, da Markus wiederkam und sich neben seine Mutter setzte. „Sie setzen sich doch mit hierher oder?“ fragte Anne Martin. „Kann ich machen. Darf ich...?“ Martin, mit der Hand an dem Stuhl neben Christian, sah diesen fragend an. „Sicher, sicher.“ murmelte er erneut. „Danke.“ Martin zog den Stuhl zurück und setzte sich. Dann begannen alle zu essen. Ein kauendes Schweigen breitete sich im Saal aus. Martin griff nach dem Salzstreuer auf dem Tisch, genau im selben Moment wie Christian. Ihre Hände berührten sich kurz, doch Christian nahm es genau wahr. „Oh, Entschuldigung.“ Sagte Martin heiter - ahnungslos. „Nehmen sie ruhig zuerst.“ „Nein, danke, eigentlich...will ich doch kein Salz.“ Sagte Christian zögerlich. „Na dann...“ „Sagen sie, hätten sie Lust, nächste Woche einmal zu uns zum Essen zu kommen?“ fragte Anne nach vollendetem Mahle. „Oh, das ist sehr nett, vielen Dank, aber -“ „Sie können doch nicht ablehnen!“ unterbrach ihn Anne. „Also gut.“ Meinte Martin. „Vielen Dank.“ „Wie wäre es Freitag?“ fragte Anne. „Das paßt mir gut.“ Entgegnete Martin. „Es ist dir doch recht Schatz, oder?“ sprach sie ihren Mann an. „Was? Ja, was immer du meinst.“ Erwiderte er geistesabwesend. „Naja, ich geh dann mal.“ sagte Martin. „Ich will noch etwas für die Jugendgruppe am Mittwoch vorbereitet sein. Es muß gut werden. Es ist schließlich...mein erstes Mal hier.“ Christian sah ihn auf einmal an. „Was sagen sie?“ „Mein erstes Mal. In der Jugendgruppe!“ „Ach so. Ja.“ „Vielleicht kommen sie ja mal vorbei, ich würde mich freuen. Machen sie’s gut, bis dann.“ Martin stand auf und ging. „Ein wirklich netter junger Mann.“ Meinte Anne wieder. „Warum hast du ihn um essen eingeladen?“ wollte Christian auf einmal wissen. „Naja, er ist neu hier, nett, ein Kollege -“ „Na und?“ fuhr er seine Frau an. „Das hast du sonst auch nie gemacht.“ „Aber Liebling, ich habe dich doch gefragt, ob es dir recht ist.“ „Natürlich, nur, damit ich mein Ja auch noch dazugebe.“ Christian blickte mißgestimmt vor sich hin. „Also ehrlich, ich weiß gar nicht, was du hast.“ Anne schüttelte den Kopf. „Also hallo, ich bin Martin Loge und ich werde das hier ab heute so leiten, nech? Vielleicht bekomme ich mit der Zeit noch ein paar Helfer, aber im Moment bin ich hier „The one and only“ Master, klar?“ „Alles klar, Meister!“ sagte einer der Jugendlichen, die sich mehr oder weniger zahlreich im Jugendheim versammelt hatten. „Gut...ich habe für heute nichts so spezielles vorbereitet, ich dachte mir nur, ihr erzählt mir und den anderen was über euch und ich erzähle euch was über mich, wenn ihr’s hören wollt.“ „Nee!“ tönte ein anderer junger Mann um die 14. „Ach nein? Dann kannst du ja gleich mal anfangen mit erzählen!“ meinte Martin. „Ohh, muß das sein?“ Martin grinste ihn an. „Na also gut, ich bin Rolf.“ „Rolf, was’n das für’n Asi-Name!“ Zwei Mädchen ungefähr im selben Alter wie Rolf, lachte sich kaputt. „ey ihr, wie heißt ihr zwei hübschen denn?“ wollte Martin sogleich wissen. „Kathrin!“ sagte eine. „Janett.“ Sagte die andere. „So heißt meine Schwester auch.“ meinte Martin. „Echt?“ fragte Janett und schaute kugelrund. „Nein! Haha!“ Alle lachten mit Martin. „Doch, klar, Janett. Sorry!“ Janett sah etwas pikiert und beleidigt drein. Das freute Kathrin, denn irgendwie...vielleicht hatte sie jetzt mehr ein Chance bei diesem attraktiven, charmanten und humorvollen Gruppenleiter in spe. Er sah wirklich gut aus, wellige dunkle Haare, grüne Augen, gut gebaut...Sie seufzte. „Der ist echt blöd.“ Flüsterte Janett ihr zu. „Da hast du recht.“ Freudig lächelte Kathrin in sich hinein. „Wollt ihr denn nun was von mir wissen...?“ Martin sah fragend in die Runde. „Hast du eine Freundin?“ entwich es Kathrin. „Das war ja mal wieder typisch Kathrin!“ grölte einer ihrer Kameraden, woraufhin sie beschämt zu Boden sah. Doch Martin grinste nur, und sagte: „Nein, eine Freundin habe ich nicht, weitere interessante Fragen?“ Daraufhin glühte Kathrins Gesicht wieder vor Freude, und die Beleidigung von eben war vergessen. „Wie alt sind sie?“ fragte ein anderes bebrilltes Mädchen, das interessiert schaute. „22.“ „So alt schon?“ Natürlich war es wieder Kathrin, die diese Bemerkung fallenließ. „Naja, also, daß ich 22 bin heißt ja nicht, daß ich schon klinisch tot wäre oder sowas.“ Alle schmunzelten. „Nein, ich dachte ja auch nur -“ Kathrin kam nicht weit. „Was machen wir nächstes Mal?“ wollte Rolf wissen. „Tja, das weiß ich noch nicht, aber ihr könntet mir ja mal sagen, was ihr gerne machen wollt.“ Sagte Martin. „Eis essen gehen.“ „Ins Kino.“ „Schlittschuhlaufen in der Eishalle.“ „Schlafen.“ Kamen die Vorschläge. „Naja, Kino ist wohl ‘n bißchen dröge.“ Meinte Martin. „Aber was haltet ihr...von einem Besuch im Planetarium?“ „Boah, das is cool, da war ich schon öfter.“ Meinte Tim, ein rundlicher Junge von 13 Jahren. „Da liegt man im Dunkeln und guckt Sterne an.“ „Was du nich sagst.“ Kommentierte Kathrin. „Also, hättet ihr Lust?“ „Klar.“ „Sicher!“ „Wird bestimmt witzig!“ kam die Resonanz aus der Runde. „OK, ich werde sehen, ob ich das organisieren kann. Ihr könntet mir alle mal eure Telefonnummern geben, dann mach ich so ‘ne Art Telefonkette, damit ihr wißt, wie es läuft. Oder ich schicke euch ‘nen Zettel zu. Den müßtet ihr dann mitbringen, wegen Erlaubnis der Eltern und so.“ meinte Martin „Am besten schreibt ihr mir eure Adressen auf.“ Er zog einen Zettel und einen Stift aus seiner Tasche, die er bei sich und reichte die Utensilien herum. Nachdem alle auf den Zettel geschrieben hatten, stand Martin auf und sagte: „Tja, und da ich jetzt nichts mehr so geplant hatte, könnten wir ja ein Eis essen gehen...?“ „Jaaa!“ riefen alle begeistert. „Na dann man los!“ „Ich glaube das ist er, mach du mal auf, Christian.“ Rief Anne Spatz aus der Küche, als es am Freitag abend um 20 Uhr an der Tür klingelte. „OK.“ Beschwingten Schrittes, eilte Christian Spatz zur Tür, um sie zu öffnen. Seine Frau hatte recht behalten: Es war Martin, in einem elegant - modernen Anzug und mit einer Flasche Wein in der Hand. „Guten Abend!“ Martin hielt die Flasche hoch. „Ich habe auch was mitgebracht.“ „Ach, das wäre doch nicht nötig gewesen...“ sagte Christian und nahm die Flasche entgegen. Es war Rotwein. Und das noch teurer italienischer, wie Christian sofort erkannte. „Kommen sie doch bitte herein.“ „Danke.“ Martin ging an ihm vorbei in die Wohnung. Christian witterte den Geruch von Martins Parfum in der Luft. „Sie haben es ja wirklich schön hier.“ Sagte Martin, als er sich die moderne Wohn - und Eßzimmerkombination ansah. „Danke, wir mögen es auch.“ Christian betrachtete Martins Wimpern. Er hatte wirklich unglaublich lange Wimpern! „Das hätte ich jetzt nicht gedacht!“ Martin sah Christian an. Und diese Augen! Diese braunen Augen sprühten ja geradezu vor Temperament! „Was? Oh ja, das war dumm.“ Sagte Christian und lächelte, in der Hoffnung daß...Oh ja, dieses Lächeln, es war so... bezaubernd, so einnehmend, so... „Ach, hallo Herr Loge!“ Anne kam aus der Küche, noch mit der Schürze um den Körper. „Entschuldigen sie bitte die Aufmachung, aber die brauche ich zum Kochen.“ „Sie sehen auch so hinreißend aus.“ Meinte Martin. „Wissen sie, daß sie ein Schmeichler sind?“ Anne lachte. „Es ist die reine Wahrheit.“ Meinte Martin. „Und wo ist der kleine Markus?“ „Der ist schon im Bett.“ Klinkte sich Christian in das Gespräch ein. „Im Bett, so so.“ Oh, warum mußte er nur immer so etwas...zweideutiges, anzügliches sagen? „Ja, normalerweise geht er nicht so früh schlafen, aber heute hat er so getobt...“ meinte Anne dazu. „Aber genug geredet, ich glaube, das Essen ist fertig. Wie ich sehe, hast du dich um den Wein schon gekümmert.“ „Naja, den hat Herr Loge mitgebracht.“ Erwiderte Christian mit einem Seitenblick auf Martin. „Ach? Wirklich? Wie nett!“ sagte Anne. „Dann setzt euch doch bitte an den Tisch, ich hole das Essen.“ „Soll ich dir helfen?“ fragte Christian höflich. „Nein, es geht schon, danke Liebling.“ Schon war die Frau des Diakons in der Küche verschwunden. „Genau, setzen wir uns doch.“ Sie nahmen am Eßtisch Platz. „Sie waren am Mittwoch ja doch nicht da.“ Meinte Martin. „Ich dachte, sie wollten vielleicht mal vorbeischauen...“ ‘Ich würde mich freuen’ hallte es Christian auf einmal wieder durch den Kopf. „Oh ja, das habe ich ganz vergessen. Das tut mir leid. Ich schaue nächstes Mal vorbei.“ „Da sind wir im Planetarium, wenn ich noch einen zweiten Fahrer finde.“ Sagte Martin. „Ach, haben sie denn keinen?“ fragte Christian interessiert. „Nein, noch nicht, leider, ich weiß ja auch gar nicht, wen ich fragen soll...“ Mit einem anmutigen Augenaufschlag sah Martin den Diakon an. „Ich würde das gerne übernehmen.“ Sagte Christian wie hypnotisiert. „Wirklich?“ fragte Martin freudig überrascht. „Das wäre wirklich total nett.“ In diesem Moment kam Anne mit dem Essen ins Zimmer: Ente mit Rotkohl und Kroketten. „Ach, ich dachte, du hättest unserem Gast vielleicht schon etwas zu trinken angeboten.“ sagte sie, als sie das Essen auf dem Tisch kredenzte. „Oh, das habe ich ganz vergessen.“ Sagte Christian. „Nicht so schlimm.“ Meinte Martin. „Ich hätte sowieso abgelehnt.“ Sie sahen sich an. „Da fällt mir ein, nennen sie mich ruhig Anne.“ „Gerne, ich heiße Martin, wie sie wissen.“ sagte er auffordernd. „Und mich nennen sie bitte auch Christian,...Martin.“ „Mit dem größten Vergnügen.“ erwiderte der Angesprochene. „Darauf müssen wir anstoßen.“ Sagte Anne. „Machst du bitte den Wein auf, Christian?“ „Natürlich Anne.“ Christian tat wie ihm geheißen. Dann füllte er die Gläser. „Also, auf uns und einen schönen Abend!“ Er lächelte. „Das war wirklich ein tolles Essen, Anne!“ lobte Martin, als die drei ihr Mahl beendet hatten. „Wie bekommt ihr Frauen das nur immer so toll hin?“ fragte Christian seine Frau. „Naturtalent.“ Erwiderte Anne und grinste. „Naja, ich muß jetzt leider auch gehen.“ Sagte Martin nach einer Weile. „Was, jetzt schon?“ fragte Christian mit einem Unterton, der etwas Enttäuschung zum Vorschein brachte. „Ja, leider, ich muß morgen früh noch mal nach Hannover, meine Eltern haben noch ein paar Sachen für mich aufbewahrt, die will ich abholen.“ Erklärte Martin seinen frühen Abgang. „Könnte ich vielleicht von hier aus ein Taxi rufen?“ „Wieso das, ist ihr Wagen kaputt?“ wollte Anne wissen. „Ja, genau das.“ Entgegnete Martin. „Deswegen kann ich ja auch erst morgen nach Hannover, weil mein Auto dann fertig ist. Ich hatte ein paar kleine Probleme mit der Zündung und so. Und wie das nun mal ist, wenn man sein Auto am Freitag in die Werkstatt bringt...“ „Aber ich bringe sie doch gerne nach Hause!“ bot sich Christian sofort bereitwillig an. „Aber das kann ich doch nicht annehmen...“ sagte Martin daraufhin. Man konnte ihm fast ansehen, daß er das nicht ernst meinte. Wie konnte er es auch ablehnen, von einem gutaussehenden, netten jungen Mann nach Hause kutschiert zu werden? „Doch, doch, Christian macht das sicher gerne.“ Meinte auch Anne. „Das ist wirklich zu nett von ihnen.“ Sagte Martin und schenkte Christian sein schönstes Lächeln. „Dann fahren wir mal.“ Meinte Christian daraufhin. „Gut, war wirklich nett, sie hier zu haben.“ Anne gab Martin zum Abschied die Hand. „Würde mich freuen, sie bald wiederzusehen.“ „Ganz meinerseits.“ Martin drückte ihre Hand. „Und vielen Dank noch mal.“ „Kommen sie.“ Christian führte Martin im Dunkeln zu seinem Wagen. „Steigen sie ein.“ „Danke.“ Martin stieg in den Kombi ein, den Christian sein eigen nannte. Nachdem auch dieser im Wagen saß, fuhren sie los. Der erste Teil der Fahrt war recht schweigsam, bis auf die Wegbeschreibung von Martin. Christian war auch viel mehr mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt. Jetzt erst fiel ihm auf, daß er sich den ganzen Abend lang nur auf Martin konzentriert hatte. Er hatte ja geradezu vor sich hin geschwärmt. Und das verwirrte ihn. „Sie haben wirklich eine tolle Frau.“ Wurde er von Martin aus seinen Gedanken gerissen. „Was? Ach, ja, das habe ich wirklich.“ Christian dachte kurz über den Satz nach. „Sie haben wirklich ein tolle Frau.“ Es stimmte doch, er hatte ein wunderbare Frau, einen bezaubernden Sohn und er liebte beide. Tat er doch oder? Natürlich. Christian lächelte vor sich hin. „Ja, sie ist wirklich toll.“ Schnell hatte er die Gedanken über seine Schwärmerei beiseite geschoben. Darüber war er gar nicht unglücklich. „Und Anne kann sich auch glücklich schätzen, bei so einem Mann wie ihnen.“ Warum sagte Martin bloß immer im unpassendsten Moment die unpassendsten Sachen? Wahrscheinlich dachte er nicht darüber nach, denn woher sollte er wissen, wie es in Christians Kopf gerade in diesem Moment aussah? Er konnte es gar nicht wissen. Also seufzte Christian nur. „Ja, ja.“ Er atmete auf, als Martin endlich auf ein Haus zeigte und sagte: „Dort ist es.“ Christian parkte den Wagen vor dem Haus. „Gut. Dann sehen wir uns ja Mittwoch. Wo treffen wir uns?“ fragte Christian. „Am besten vor dem Jugendheim. Ein Freund von mir leiht uns seinen Van. Er wäre auch gefahren, aber leider...“ Martin lächelte. „Kommen sie um 18 Uhr. Wir sind in der Vorführung um viertel vor sieben. Noch mal vielen Dank, daß sie fahren.“ „Kein Ursache.“ Christian lächelte zurück. „Also dann tschüs!“ Martin stieg aus und schloß die Autotür hinter sich. Christian blieb noch eine Weile im Auto sitzen. Er fuhr erst los, als er im ersten Stock Licht in einem Fenster sah. Am Mittwoch stand Christian um Punkt 18 Uhr vor dem Jugendheim. Viele Jugendlich standen ebenfalls vor dem Gebäude und beäugten ihn mißtrauisch. Da kam zu Christians Erleichterung auch schon Martin, der sagte: „Hallo, schön, daß sie jetzt auch da sind! Los, Leute, wir müssen!“ Er lotste die 15 Jugendlichen ihn die zwei Vans. „Wir haben nur noch 45 Minuten, um nach Wolfsburg und ins Planetarium zu kommen.“ Sagte er noch zu Christian. „Soll ich vorfahren oder wollen sie?“ „Was?“ Christian hatte ihm gar nicht zugehört. Er hatte ihn nur fasziniert angesehen. „Ob ich vorfahren soll!“ wiederholte Martin. „Ja, ja, machen sie mal.“ „Gut, dann los!“ Die beiden stiegen in die Busse und düsten los. Sie hatten Glück, daß wenig Verkehr war und kamen deshalb pünktlich im Planetarium an. Die Vorführung an dem Tag befaßte sich mit Sternzeichen. Alle Jugendlichen waren sehr interessiert und verhielten sich anständig. Deshalb machte Martin nach der Vorstellung einen Vorschlag: „Wie wäre es, wenn wir noch zu Mc Donalds fahren?“ fragte er. Allgemeine Begeisterung für seinen Vorschlag schlug ihm entgegen. „Sie haben doch nichts dagegen?“ wandte er sich noch an Christian. „Natürlich nicht!“ erwiderte er. Christian konnte sich einfach nicht gegen den Charme des jungen Mannes zur Wehr setzen. Sowas war ihm noch nie passiert! Martin war wohl eben etwas ganz besonders. „Hier oder in Braunschweig?“ „Hier.“ Meinte Christian einfach ohne Überlegung. „Gut, also dann, ab dafür!“ Ein halbe Stunde später saßen alle mampfend und glücklich bei Mc Donalds herum. Christian hatte sich einen schönen Ecktisch gesucht und hielt nun nach Martin Ausschau. Nach einer Weile kam dieser auch mit einem Tablett an den Tisch. „Hier, ich habe ihnen etwas mitgebracht, ich hoffe, sie mögen es.“ Martin stellte Christian einen Doppelcheeseburger, eine große Tüte Pommes Frites und eine Cola hin. „Weil sie so nett waren, und mir geholfen haben.“ „Ist doch nicht der Rede wert.“ Meinte Christian daraufhin. „Danke dafür.“ Die beiden aßen so vor sich hin, bis Martin fragte: „Darf ich ihnen mal eine Frage stellen?“ „Sicher, nur zu.“ Christian schlürfte seine Cola. „Ich hoffe, sie denken jetzt nicht, ich spinne, aber ich möchte wissen, wie sie den Typen dahinten finden.“ Diskret deutete Martin auf einen gutaussehenden Mann, der am Tisch gegenüber saß. „Ich würde sie ja nicht fragen, ich weiß ja, daß sie verheiratet sind und sich nicht für Männer interessieren und so weiter, aber ich möchte ihre Meinung wissen.“ Christian sah Martin erstaunt an. War er etwa an diesem Kerl interessiert? Er sah vorsichtig zu dem anderen Tisch hinüber. Na gut, er sah verhältnismäßig gut aus, aber war das denn alles? Aber warum fand er das so ungewöhnlich und irgendwie nicht besonders gut, daß Martin ihn fragte, wie er einen anderen Mann fand. Es war alles sehr verwirrend. „Nun...Er...ist mir nicht so sympathisch.“ Sagte er. Hatte er das wirklich gesagt? Dieser Mann sah doch ganz nett aus? Oder war es möglich, daß Christian nicht wollte, daß Martin diesen Typen gut fand, weil er... Schnell schob Christian diesen Gedanken beiseite, wie immer. „Ja? Finden sie?“ wollte Martin irgendwie enttäuscht wissen. „Naja, ich -“ „War ja auch ‘ne blöde Frage, entschuldigen sie bitte.“ „Nein, nein, ist schon in Ordnung.“ Dieser Gedanke war einfach nicht immer beiseite zu schieben! Christian sah einmal den Tatsachen ins Auge: Er fand Martin sehr nett, mehr sogar. Mehr konnte er sich noch nicht eingestehen. „Nein, wirklich, ich hätte sie nicht fragen sollen.“ Meinte Martin. „Lassen sie uns fahren, ihre Frau wartet sicher schon auf sie.“ Wie kam Martin gerade auf seine Frau? Er dachte wohl, Christian wäre mit den Gedanken immer nur bei ihr und seinem reizenden Sohn. Aber falsch gedacht! „Gut, fahren wir.“ Sagte Christian nichtsdestotrotz. Also kutschierten die beiden die Jugendlichen wieder zurück. Während der Fahrt nach Braunschweig dachte Christian wieder über einiges nach. Er mußte seine Gefühle erst mal ordnen, was gar nicht so leicht war. Was bedeutete Martin für ihn, dieser junge Mann, den er doch erst vor etwas über einer Woche kennengelernt hatte? Er mochte ihn, soviel war klar. Aber was weiter? Das war nicht alles, soviel war sicher. Der Gedanke, daß Martin ihm mehr von Wichtigkeit war als ein normaler Freund? So etwas war ihm vorher noch nie passiert, nicht bei einem Mann. Aber was war so ungewöhnlich daran. Christian fiel ein Sprichwort ein: „Wo die Liebe hinfällt“ Liebe? Nein, konnte das denn sein? Nachdem alle Jugendlichen sich auf den Heimweg gemacht hatten, kam Martin zu Christian. „Sind sie zu Fuß gekommen? Ich bringe sie gerne nach Hause, mein Kumpel wird sich den Van sowieso erst morgen abholen.“ „Ja, das wäre sehr nett.“ Stimmte Christian zu. Die beiden stiegen also wieder in den Van und Martin fuhr bis zu Christian nach Hause. „So, da wären wir.“ sagte er. „Ja...“ Christian überlegte kurz, dann fragte er: „Wollen sie nicht noch kurz mit hoch kommen?“ Martin sah Christian prüfend an. „Ja, warum eigentlich nicht.“ Sagte er dann, ohne genau darüber nachzudenken, warum. Sie stiegen aus und gingen zum Haus. Christian schloß die Haustür auf und trat ein. „Anne?“ Er machte das Licht an und betrat das Wohnzimmer. „Sie scheint nicht da zu sein.“ Meinte Martin, der auch im Wohnzimmer stand. „Ja, scheint so.“ Christian stand eine Weile unentschlossen da. „Ach ja, wollen sie irgend etwas trinken? Ein Glas Wein, irgend etwas?“ fragte er dann. „Nein, danke.“ Nein, danke. Was jetzt? „Dann...setzen sie sich doch wenigstens.“ „OK.“ Martin nahm auf dem Sofa Platz. „Kann...kann ich mit ihnen reden?“ wollte Christian zaghaft wissen. „Sicher, worüber denn?“ Jetzt hatte er den Salat. Worüber denn? Er mußte jetzt die Karten auf den Tisch legen, ohne sie sich sozusagen vorher genau angesehen zu haben. Doch seine Gefühle waren stärker als sein Verstand, der immer noch nicht so ganz verstehen wollte, was Sache war. Er faßte sich dennoch ein Herz. Doch zuerst mußte er sich setzen, falls er mittendrin ohnmächtig wurde oder sowas. Also setzte er sich neben Martin. „Ich...muß ihnen etwas sagen...“ „Dann sagen sie es doch.“ Ermunterte Martin ihn. „Das...ist nicht so leicht...“ Christian suchte nach den passenden Worten. „Gut, ich habe mich in sie...verliebt.“ Martins Augen weiteten sich. „Was?“ „Ja, ich kann es nicht anders erklären, ich habe mich in sie verliebt.“ Wenigstens war es jetzt heraus. „Ich...sie müssen sich irren. Denken sie mal nach, sie haben eine tolle Frau, einen Sohn, alles. Sie müssen sich irren.“ Martin schüttelte beständig den Kopf. „Sie können mir nicht sagen, wie meine Gefühle sind, ich kann doch auch nichts dafür.“ Meinte Christian hilflos. Martin sah ihn eine Zeitlang schweigend an. „Und was denken sie sich jetzt?“ Christian wollte etwas sagen, doch Martin kam ihm zuvor. „Hören sie zu, sie sind verheiratet und haben ein Kind, was denken sie, was sie damit erreichen, wenn sie mir das sagen? Es bringt ihnen doch sozusagen gar nichts. Ich weiß es jetzt, na und? Sie müssen ihr Leben so weiterleben wie vorher und ich meines auch oder wie hatten sie sich das vorgestellt?“ Christian zuckte nur kraftlos mit den Schultern. „Ach, ich verstehe, sie haben wahrscheinlich gar nicht darüber nachgedacht. Sie haben, wie man so schön sagt, auf ihr Herz gehört. Na toll.“ Martin sah an die Decke. „Ich...weiß ja auch nicht, was ich jetzt tun soll -“ setzte Christian an. „Sie haben doch nur eine Wahl!“ unterbrach Martin ihn. „Vergessen sie mich und leben sie ihr Leben weiter.“ Martin stand auf. „Ich werde jetzt gehen.“ „Nein! Geh nich, bitte...“ Christian sprang auf und hielt ihn am Arm fest. „Doch, ich werde gehen.“ Martin schüttelte Christian leicht ab und drehte sich um, doch Christian riß ihn am Ärmel herum und zog ihn an sich. Und ohne nachzudenken, küßte er Martin, da er keine andere Möglichkeit sah, ihn am Gehen zu hindern. Plötzlich knackte es im Schloß der Haustür. Martin stieß Christian von sich und sah ihn empört an. Da trat auch schon Anne Spatz in das Zimmer. „Ihr seid wieder da? Hallo Martin!“ „Hallo.“ Sagte Martin nur, während er Christian weiter wütend ansah. „Ich muß jetzt auch gehen.“ Fügte er hinzu, kälter als ein Gletscher es je sein könnte. „Warte...warten sie, ich bringe sie noch zur Tür.“ sagte Christian schnell. „Ich finde den Weg schon alleine.“ Martin funkelte Christian mit seinen dunklen Augen an. „Auf Wiedersehen, Anne.“ Mit diesen Worten verließ Martin das Zimmer. „Auf Wiedersehen, Martin?!“ Anne sah ihm verwundert nach. „Was ist denn mit dem los?“ Diese Frage hatte sie an ihren Mann gerichtet, doch der war bereits im Schlafzimmer verschwunden. In der folgenden Nacht konnte Christian nicht schlafen. Erstens weil er dauernd daran denken mußte, was Martin jetzt wohl von ihm halten würde. Eins war sicher, er war sauer. Zweitens hatte er irgendwie ein schlechtes Gewissen Anne gegenüber, einmal wegen des Kusses und zum anderen wegen seinen Gefühlen. Und drittens war er völlig verwirrt, was seine Gefühle betraf. Eigentlich waren es doch eher seine Gedanken über Moral, Anstand und so weiter, die ihm diese schlaflose Nacht bereiteten. Er mußte dennoch immer wieder an den Kuß denken, der zwar erzwungen, aber trotzdem...schön gewesen war. Das Martin sich so gesträubt hatte, hatte die Sache nur noch interessanter gemacht. Martin wußte wohl einfach nicht, was er für eine Anziehung auf ihn auswirkte. Aber trotzdem war es falsch! Wieder wälzte sich Christian herum. Er war ein verheirateter Mann mit Kind und heterosexuell noch dazu! Das hatte er jedenfalls bis vor einigen Stunden noch gedacht. Aber gefühlt hatte er etwas ganz anderes. Da war sie wieder, diese Sache mit Verstand und Gefühl. Wer von den beiden würde den Kampf gewinnen? Christians Verstand sagte ihm, daß es falsch war, aber die Gefühle waren an diesem Abend einfach stärker gewesen. Und die sagten ihm immer fort: Nimm ihn dir, du willst ihn doch! Christian zog die Augenbrauen zusammen. Er wurde auch das Gedanken nicht los, daß er nichts als ein schäbiger Lügner war. Am nächsten Morgen fand Christian nur schwer aus dem Bett. Es war einer der Tage, an dem man besser in der Falle bleibt, dachte er noch. Außerdem hatte er Kopfschmerzen, vom vielen nachdenken. Und dabei war noch nicht einmal viel herausgekommen. Nur, daß er Martin unbedingt wiedersehen wollte, trotz seiner Gewissensbisse. Nur wie sollte er an ihn herankommen? Martins Reaktion von gestern war ziemlich eindeutig gewesen. Aber vielleicht mochte er es nur nicht, überrumpelt zu werden. Christian grübelte also, wie er sich ihm wieder annähern konnte, denn das wollte er unbedingt. Er kam zu dem Schluß, daß die Flucht nach vorn die beste Möglichkeit war. Er mußte ihn in seiner Wohnung aufsuchen. Dies tat er auch, nachdem er einmal im Gemeindehaus vorbeigeschaut hatte. Denn trotz seiner Probleme, gab es noch seine Arbeit. Und bald hatte er wieder die Aufgabe, die Vorkonfirmanden zu unterrichten, obwohl ihm im Moment gar nicht danach zumute war. Martin war ihm wichtiger. Und deswegen stand er auch am frühen Nachmittag mit Herzklopfen vor Martins Wohnungstür und wartete, daß Martin auf sein Klingeln reagierte. Nach einer Weile öffnete Martin die Tür und sah Christian. Sein Gesichtsausdruck wurde starr. „Was wollen sie?“ „Mit dir reden.“ Sagte Christian, so wie er es ja auch vorhatte. „Ich wüßte nicht, worüber wir zu reden hätten.“ Martin wollte die Tür schließen, doch Christian drückte gegen sie. „Bitte.“ Er sah Martin in die Augen. Martin erwiderte kurz den Blick. Dann hielt er die Tür auf. „Danke.“ Christian ging an Martin vorbei in die Wohnung. Martin starrte kurz auf den Flur vor seiner Wohnungstür, bevor er die Tür schloß. „Darf ich mich setzen?“ fragte Christian. Martin antwortete mit einem bejahenden Achselzucken. Christian nahm in einem Sessel Platz. Er sah sich in der Wohnung um. Sie war modern, aber dennoch gemütlich eingerichtet. Er fühlte sich in ihr geborgen und irgendwie...sicher. „Schöne Wohnung hast du.“ Sagte er deswegen. „Ich glaube nicht, daß sie hier sind, um mit mir über meine Wohnung zu reden.“ Sagte Martin steif, immer noch ausdrücklich mit dem ‘Sie’ in der Anrede. „Nein, du...sie haben recht.“ Christian räusperte sich. „Ich...ich wollte mich wegen gestern entschuldigen.“ Martin zog die Augenbrauen hoch. „Ist das alles?“ „Nein, ...natürlich nicht.“ Christian sah zu Boden, dann wieder in Martins Augen. „Ich...wollte dich wiedersehen.“ Martin schlug die Augenlider nieder, ohne etwas zu erwidern. „Das...habe ich mir gedacht.“ Sagte er dann doch. Er gewährte Christian wieder einen Blick in seine dunklen Augen. „Und das stört dich...sie nicht?“ „Jetzt können wir uns auch duzen.“ Meinte Martin. „Wen sollte es stören? Ich meine, sieh doch:“ Martin kam zu Christian, hob dessen Hand und berührte den Ehering an seinem Ringfinger. „Du siehst es doch?“ Christian nickte. Es kribbelte in seinem Körper ob Martins Berührung. „Was denkst du, würde deine Frau dazu sagen?“ Christian hob die Schultern. „Sie wäre nicht begeistert.“ Erst jetzt ließ Martin Christians Hand wieder langsam los. „Das von gestern war wirklich dumm von dir. Du hast wie immer nicht nachgedacht.“ „Aber ich mußte es tun!“ entwich es Christian. „Ich wollte nicht, daß du gehst.“ „Und, hat es dir etwas gebracht? Nein.“ Martin lächelte. „Doch.“ Sagte Christian fest. „Ich...habe dich gespürt.“ Martin sah Christian in die blauen Augen. „Es...ist besser, wenn du jetzt gehst.“ Sagte er, nachdem er verstanden hatte, was Christians Blick aussagte. „Das willst du nicht, oder?“ Christian sah zu Martin hoch, der vor ihm stand. „Ich habe keine Wahl.“ Meinte Martin. „Also bitte...“ Er stockte, sein Blick fiel auf Christians Hand, die seine faßte. „Geh jetzt...“ Sein Atem ging schneller. „Und was ist, wenn ich nicht gehe?“ Martin antwortete nicht. Das genügte Christian. Behutsam zog er Martin an sich und legte die Arme um seine Hüfte. Martin sah auf Christian herab und fuhr ihm durch die Haare. Christian lehnte seinen Kopf an Martins Körper. Einen Augenblick lang, der Christian vorkam wie eine Ewigkeit, verharrten sie so. Dann löste sich Martin vorsichtig von ihm. „Dann muß ich dich leider noch einmal rausbitten.“ Martin deutete auf die Tür. Christian stand auf. Er kam Martin näher, bis er seinen Atem spüren konnte. „Bitte mich nicht, zu gehen.“ Er umfaßte ihn. „Bitte mich lieber, zu bleiben.“ Langsam näherte sein Gesicht sich dem Martins. Der schloß die Augen. Christian sah ihn mit zärtlichem Ausdruck an, dann küßte er ihn. Diesmal wehrte sich Martin nicht, so daß Christian seine Lippen genau spüren konnte. Der legte die Arme um Christians Hals. Er drückte Martin fester an sich. Der schob Christian dennoch sanft von sich. Fragend sah Christian ihn an. Ohne etwas zu erwidern, ging Martin durch eine Tür in ein anderes Zimmer. Eine Weile zögerte Christian noch, dann folgte er ihm in den Raum, das Schlafzimmer. Martin stand in geduldiger Erwartung vor dem Bett. Sie standen sich gegenüber. „Was jetzt?“ brach Christian das Schweigen. „Das...liegt bei dir.“ antwortete Martin kaum hörbar. „Du kannst mich haben, wenn du mich willst.“ Länger wartete Christian nicht. Er ging auf Martin zu und nahm ihn wieder fest ihn die Arme, bevor die beiden auf das Bett sanken. Da war sie endlich, die ersehnte Berührung. Christian spürte Martins heißes Gesicht, seinen schnellen Atem, einfach alles von seinem Körper, als sie miteinander schliefen. Christian sah in Martins schimmernde Augen, als er neben ihm lag. Sein Körper war naß und glänzend vor Schweiß. Es war einfach wunderschön, ihn anzusehen. „Du bist so...so hübsch, so...begehrenswert.“ Martin lächelte. „Jemanden begehren heißt nicht, ihn auch zu lieben.“ „Aber ich liebe dich.“ Christian küßte Martin, als ob er ihm die Wahrheit seiner Aussage beweisen wollte. Martin strich über Christians warmes Gesicht und erwiderte seinen Kuß. Dann richtete er sich auf. „Was willst du machen?“ wollte Christian wissen. „Aufstehen.“ Meinte Martin. „Aber wieso?“ fragte Christian weiter. „Schau mal auf die Uhr.“ Christian sah auf den Wecker neben Martins Bett. Der zeigte kurz nach drei. „Fünf nach drei, na und?“ „Solltest du nicht langsam nach Hause gehen?“ Martin sah Christian fragend an. Der überlegte. „Ja, vielleicht sollte ich das, aber ich will nicht.“ „Hm, hm!“ Martin zog Christian die Bettdecke weg. „Es ist mir ernst! Das wir Sex hatten, bedeutet nicht, daß deine Frau verschwindet. Außerdem...wir hätten es nicht tun sollen.“ Plötzliche Reue empfindend drehte Martin sich um. „Tut es dir leid, daß wir miteinander geschlafen haben?“ fragte Christian und holte tief Luft. „Nein...Ja...ich weiß nicht.“ Beschämt blickte er zu Boden. „Ich fühle mich jetzt einfach schlecht. Irgendwie...verdorben. Wer weiß, was wir alles damit kaputt gemacht haben, was für einen Stein wir damit ins Rollen gebracht haben.“ Martin setzte sich wieder auf das Bett. „Wir...sollten es bei diesem einen Mal belassen.“ „Das meinst du nicht ernst.“ Sagte Christian etwas aus der Fassung. „Doch. Irgendwie schon. Ich will deine Ehe nicht kaputtmachen.“ „Aha, darum geht es also.“ Wütend erhob sich Christian aus dem Bett. „Du bist es doch nicht. Letzten Endes war es doch meine Entscheidung.“ „Aber ich war der Grund!“ Mit leicht verzweifeltem Blick schaute er Christian an. „Ich weiß, was ich tue.“ Sagte Christian fest überzeugt. „Ich will nur nicht später schuld sein. Wer würde denn deiner Meinung nach die Schuld bekommen, falls das hier rauskommt? Du bestimmt nicht. Du könntest dich leicht herausreden, es würden ja eh alle glauben, ich, der böse Schwule, habe dich verführt, den liebenden Ehemann und Vater, der völlig unschuldig ist.“ meinte Martin in Rage. „Glaubst du das wirklich?“ rief Christian sauer. „Erstens wird es nicht rauskommen, und zweitens würde ich so etwas niemals erzählen, weil ich dich liebe, wie niemand anderen sonst.“ Christian nahm seine Sachen und stürmte aus dem Zimmer. Martin betrat das Wohnzimmer, als Christian sich gerade fertig angezogen hatte. „Es...es tut mir leid.“ Sagte Martin. „Ich hätte das vorhin nicht sagen sollen.“ Christian sah auf. Martins Anblick wirkte wieder so anziehend, daß Christian ihm nicht böse sein konnte. Er wollte ihn, genauso wie zuvor. Er stand auf. „Ja, du hast recht.“ Sagte er trotzdem nur. Er konnte sich aber nicht zurückhalten, er mußte Martin einfach küssen. Am liebsten hätte er gleich wieder mit ihm geschlafen, doch Martin schubste ihn auf sein Sofa. „Gut.“ Er lächelte überlegen. Christian erhob sich erneut, um diesmal zur Tür zu gehen. „Ich bin morgen im Gemeindehaus, was vorbereiten, vielleicht sehen wir uns. Und...Komm doch morgen Abend vorbei, wenn du kannst.“ Sagte Martin. Christian lächelte. Das hatte er gewollt. Er küßte Martin noch einmal lange und zärtlich, bevor er ging. „Wo warst du denn so lange?“ fragte Anne Spatz ihren Mann, als der zur Haustür hineinkam. „Im Gemeindehaus.“ Erwiderte der. „Ich mußte noch etwas klären, wegen den Vorkonfirmanden. Und dann war ich noch bei Martin.“ Fügte er wahrheitsgemäß hinzu. „Ja? Wieso?“ Anne stellte eine Kanne Kaffe und zwei Tassen auf den Eßtisch. „Nur so.“ meinte Christian. „Er ist wirklich nett.“ Sagte Anne. „Wir sollten uns wirklich öfter mit ihm treffen. Und falls er irgendwann ml eine Freundin hat, können wir vielleicht zusammen Doppelkopf spielen. Seit Lackmeiers weggezogen sind, haben wir nicht mehr gespielt.“ „Eine gute Idee.“ meinte Christian. „Ich glaube, er hat da mal etwas von einer Freundin erzählt. Ich gehe morgen Abend mal bei ihm vorbei und rede mit ihm darüber.“ Anne nickte. „Du kannst ihn auch mal so wieder mitbringen. Irgendwie bin ich gerne in seiner Gesellschaft.“ „Werd nicht schwach, Anne.“ Christian lächelte in sich hinein. „Ach was.“ Anne grinste. „Und wenn doch, dann wirst du’s gar nicht erfahren.“ „Wie beruhigend.“ sagte Christian. „Wollen wir Kaffee trinken?“ „Eigentlich... habe ich mehr Lust auf was anderes.“ Anne ging auf ihren Mann zu. „Markus ist im Kindergarten...wir sind also ganz allein...“ Sie küßte Christian. Es war für ihn, als würde ihn seine Schwester küssen. Ihm war klar, was seine Frau wollte. Er wollte schon sagen, daß er nicht in Stimmung sei, da fiel ihm ein, daß sie es dann wohl noch am ehesten bemerken würde, daß etwas nicht stimmte. Schließlich war er bisher immer sehr leidenschaftlich in Bezug auf Sex mit seiner Frau gewesen, bis Martin gekommen war. Also sagte er lieber: „Gut, warum nicht.“ Er hob sie hoch und trug sie ins Schlafzimmer. „Du warst ja letzte Nacht richtig stürmisch.“ sagte Anne zu Christian, als die beiden am nächsten Morgen am Frühstückstisch saßen. „Ja, ich war halt gut drauf.“ Erwiderte Christian und trank einen Schluck Kaffee. Aber wahrscheinlich lag es doch daran, daß er die ganze Zeit an Martin gedacht hatte, letzte Nacht. „Ich muß auch bald los.“ „Papa, Papa!“ Markus kam auf seinen Vater zugerannt. „Na, mein Kleiner?“ Christian wuschelte ihm durch die Haare. „Hast du gut geschlafen?“ „Ja. Darf ich heute bei Daniel übernachten?“ „Nanu! Du willst doch sonst nie von Zuhause weg!“ wunderte sich Anne. „Doch. Jetzt will ich zu Daniel.“ Meinte Markus. „Also gut, ich bringe dich nach dem Kindergarten vorbei.“ Stimmte seine Mutter zu. „Oh toll!“ Markus sprang im Wohnzimmer herum. „Gut, meine Lieben, ich geh jetzt mal.“ Christian stand vom Tisch auf. „Ich esse irgendwo in der Stadt. Ich komme heute Abend irgendwann wieder.“ Er küßte Anne noch auf die Wange, dann verließ er die Wohnung. Als er am Gemeindehaus ankam, sah er zu seiner Freude schon Martins Wagen auf dem Parkplatz stehen. Mit schnellen Schritten betrat er das Gebäude. Er hörte aus Pastor Hallmanns Büro Martins Stimme, im Wechsel mit der des Pastors. Er klopfte also an die Tür und trat ein. Drinnen stand Martin am Kopierer und unterhielt sich, wie schon von draußen gehört, mit Uwe Hallmann. „Ach, guten Morgen, Christian.“ Sagte Uwe Hallmann. „Hallo.“ Erwiderte der Angesprochene. Martin nickte ihm lächelnd zu. „Hallo, Herr Spatz.“ „Martin hat mir gerade von ihrem Besuch im Planetarium erzählt.“ Sagte der Pastor. „Ja, es war wirklich gut.“ Meinte Christian, während er Martin beim Kopieren beobachtete. „Es ist gut, wenn dir Jugendgruppe wieder zum Laufen kommt.“ Meinte Uwe. Da betrat eine Frau, die Sekretärin des Pastors, das Zimmer. „Herr Hallmann? Die Jahns sind da, zum Taufgespräch.“ Sagte sie. „OK, Frau Meier, ich komme.“ Er stand von dem Stuhl auf, auf dem er eben noch gesessen hatte. „Wenn sie fertig sind, sagen sie Frau Meier Bescheid, daß sie abschließt.“ „Klar.“ Meinte Martin. Dann verließ der Pastor sein Büro. „Na, wie geht es dir?“ fragte Christian. „Recht gut, und dir?“ „Ebenso.“ Christian sah Martin verliebt an. „Du bist ja da.“ Martin erwiderte nichts. Er lächelte nur. „Willst du heute mit mir in der Stadt was essen gehen?“ fragte Christian deswegen. „Hat Anne da nichts dagegen?“ Martin lehnte sich an den Kopierer und verschränkte die Arme vor der Brust. „Nein, im Gegenteil. Sie mag dich ziemlich gerne.“ Antwortete Christian ihm. „OK, dann kein Problem.“ Martin nickte. „Wohin wolltest du gehen?“ „Ich weiß noch nicht. Irgendwo in der Stadt halt.“ Entgegnete Christian. „OK, treffen wir uns am Parkplatz. Um 12 Uhr?“ wollte Martin wissen. „In Ordnung, 12 Uhr.“ Martin stapelte sein Papier. Als er an Christian vorbeigehen wollte, hielt der ihn fest. „Es bleibt doch bei heute Abend?“ Martins Augen blitzten kurz auf. Dann blinzelte er. „Sicher, wenn du willst.“ „Gar keine Frage.“ Christian sah ihn von oben bis unten an. Dann ging Martin aus dem Raum. „Dieser Italiener ist auch nicht mehr das, was er mal war.“ Meinte Christian, als Martin und er aus dem Restaurant „Da Bruno“ kamen. „Ich fand es gar nicht schlecht.“ Meinte Martin hingegen. „Du warst ja wahrscheinlich früher auch noch nie hier.“ „Das ist richtig.“ „Was hältst du noch von einem Eis bei Tiziano im City Point?“ fragte Christian. „OK, dagegen hätte ich nichts einzuwenden. Wenn du bezahlst.“ Martin grinste. Die beiden gingen also in die Innenstadt, um bei Tiziano ein Eis zu essen. Sie setzten sich nach draußen, um die Leute anzusehen, die am City Point vorbeigingen. Man mußte ja auch die letzten warmen Herbsttage nutzen. Also löffelten die beiden ihr hausgemachtes, italienisches Eis und beobachteten die Menschen, die vorbeieilten. „Was hast du heute noch so vor?“ fragte Christian. „Nicht viel.“ erwiderte Martin und schob sich noch einen Löffel Joghurteis in den Mund. „Ich geh wohl nach Hause und ruh mich ein wenig aus.“ „Ich hab...auch nichts mehr besonderes vor...ich könnte doch mit zu dir -“ Martin schüttelte den Kopf. „Sieben Uhr ist ausgemacht.“ Er sah ihn mit einem frechen Ausdruck an. „Wir wollen es nicht übertreiben.“ „OK.“ Meinte Christian, mit etwas Enttäuschung in seiner Stimme. „Vorfreude ist die schönste Freude.“ Munterte Martin ihn auf. „Da bin ich mir nicht so sicher.“ Christian sah Martin lange an. „Hey, Christian, nett, dich hier zu treffen.“ Die beiden sahen auf. Vor ihnen stand Peter Folke, in dem Martin einen der Finanzausschußler wiedererkannte. „Was machst du hier?“ „Eis essen.“ Erwiderte Christian kurz. „Sag mal, kommst du heute Abend auch? Wir machen eine kleine Skatrunde im Gemeindehaus.“ Peter wandte sich auch an Martin. „Sie können natürlich auch kommen.“ „Skat ist nicht mein Ding.“ Entgegnete Martin. „Ich spiele lieber andere Sachen.“ Er warf einen Seitenblick auf Christian, der sich ein Lächeln verkniff. „Nein, ich kann nicht.“ Sagte er dann zu Peter. „Oh, wirklich schade. Hast wohl was besseres vor, was?“ „Das kann man sagen.“ Erwiderte Christian bedeutungsvoll. „Laß mich raten, romantischer Abend mit Anne?“ Peter grinste. „So ähnlich.“ Christian blinzelte in die Herbstsonne. „Na gut, dann...sehen wir uns sicher bald. Auf Wiedersehen.“ „Tschüs.“ Sagte Christian und sah Peter nach, der im Gewühl der Leute in der Stadt verschwand. „Blödmann.“ Grummelte er. „Ach, der ist bestimmt ganz nett.“ Meinte Martin. „Wie ist das gemeint?“ wollte Christian wissen. „Ach, nur so.“ Plötzlich standen zwei Mädchen vor den beiden am Tisch. Martin erkannte Kathrin und Janett aus der Jugendgruppe. „Hallo Martin!“ sagte Kathrin lächelnd. „Na, wie hat es euch am Mittwoch gefallen?“ fragte Martin. „Total gut.“ Erwiderte Janett. „Was machen wir nächsten Mittwoch?“ „Ich weiß noch nicht.“ Martin zuckte mit den Schultern. „Ich überleg mir was gutes, OK?“ Die beiden Mädchen nickten. „Also, bis dann.“ Sie entfernten sich wieder vom Tisch. „Ich glaube, die beiden mögen dich.“ vermutete Christian. „Kann schon sein. Macht aber nichts.“ erwiderte Martin. „Ich will dann mal gehen.“ Er stand auf. „Wir sehen uns ja noch.“ Ohne ein weiteres Wort verließ er den Tisch und ließ Christian alleine sitzen. Christian sah ihm verwundert nach. Manchmal war er ihm wirklich ein Rätsel. Es war Christian ziemlich schwer gefallen, sich die Zeit bis um 19 Uhr zu vertreiben. Er bereitete alle Mögliche vor, räumte sogar sein Büro radikal auf, aber das beschäftigte ihn auch nur zwei Stunden. Dann, endlich, war die Stunde gekommen, in der sie sich wiedersahen, Martin und er. Christian fuhr zu seiner Wohnung und klingelte an der Tür. Aufgeregt trat er von einem Fuß auf den anderen, bis Martin endlich öffnete und er eintreten konnte. Er sah an Martin herunter. Er trug nur ein langes, kariertes Holzfällerhemd. Auch das stand ihm gut. „Da bist du also.“ Martin lächelte. „Ja, endlich.“ Christian erwiderte das Lächeln. Er trat auf ihn zu und nahm ihn die Arme. „Du glaubst gar nicht, wie ich mich danach gesehnt habe.“ Sagte er. „Wonach riechst du?“ fragte er. „Obsession.“ antwortete Martin. „Es ist toll.“ Meinte Christian. „Ich wußte, daß es dir gefällt.“ „Gehen wir?“ fragte Christian. „Wohin denn?“ wollte Martin scheinheilig wissen. „In dein Schlafzimmer.“ „Was wollen wir denn da?“ Martin ließ sich von Christian in den Raum mit dem Bett schieben. „das wirst du schon sehen.“ Christian drückte Martin auf das Bett. „Bin ich dir auch nicht zu schwer?“ wollte er von Martin wissen, der unter ihm lag. „So schwach bin ich nun auch wieder nicht.“ Meinte der. Er ließ sich küssen. Christian öffnete langsam die Knöpfe von Martins Hemd. „Verrat mir mal, was das werden soll...“ Christian antwortete nicht. Er sah Martin nur lange in die Augen. Dann küßten sie sich und als ihre Zungen sich zum ersten Mal berührten, ging ein Kribbeln durch Christians Körper. Martins Atem wurde wilder. „Laß mich nicht länger warten.“ Flüsterte er. „Schlaf mit mir.“ Christian konnte die Erregung in seiner Stimme nicht überhören. Es tat seiner Leidenschaft keinen Abbruch, daß Martin ihn darum bat. Er liebkoste zärtlich seinen Körper. „Bitte...“ sagte Martin leise. Endlich kam Christian seinem Wunsch nach. „Magst du mich?“ fragte Martin Christian, als sie erschöpft nebeneinander lagen. „Ob ich dich mag?“ Christian beugte sich über seinen jungen Liebhaber. „Ich liebe dich.“ Er küßte ihn. „Ich frage mich, wie ich jemals wieder von dir loskommen soll.“ Er kuschelte sich wieder in die Kissen. „Ich bin dir einfach hoffnungslos verfallen.“ „Ehrlich?“ Martin stützte seinen Kopf auf die Hand. „Ich würde es sonst nicht sagen.“ Christian starrte an die Zimmerdecke. „Wie soll es jetzt weitergehen?“ wollte Martin wissen. „Wie meinst du das?“ Christian sah ihn fragend an. „Naja, mit uns und so weiter.“ „Das wir uns wiedersehen ist doch klar oder?“ fragte Christian. „Ich meine so wie jetzt.“ Martin setzte sich auf. „Denkst du nicht, daß Anne das merkt?“ „Denk doch nicht immer an Anne!“ sagte Christian und zog Martin wieder zu sich herunter. „Sie mag dich. Sie denkt, wir sind gute Freunde.“ Martin seufzte und legte seinen Kopf auf Christians Brust. „Es ist ganz schön kompliziert, mit einem verheirateten Mann eine Beziehung zu haben, wenn man die Frau mag und umgekehrt.“ „Wieso? Besser kann es doch gar nicht sein.“ Meinte Christian zuversichtlich. „Sie will übrigens, daß du mal mit ‘deiner Freundin’ zu uns zum Doppelkopf vorbeikommst.“ „Ach ja?“ Martin legte sich auf ihn und küßte ihn. „Und was soll ich ihr sagen, wenn ich alleine auftauche? ‘Entschuldigung, meine Freundin liegt neben ihnen im Ehebett’?“ „Nein, ich glaube nicht.“ Christian strich Martin die Haare aus dem Gesicht. „Es ist schon spät, du solltest jetzt gehen.“ Martin wies mit dem Kopf auf den Wecker, der zehn vor neun zeigte. „Sag doch nicht immer, ich soll gehen.“ Christian brachte Martin durch eine seitlich Rolle unter sich. „Ich habe meiner lieben Frau gesagt, ich komme irgendwann heute abend. Sie sitzt bestimmt auf dem Sofa und guckt irgendeinen schmalzigen Film im Fernsehen.“ „OK, sagen wir, bis halb zehn.“ Meinte Martin. Seine Lippen berührten Christians Mund. „Angenommen, aber diese Zeit müssen wir doch nutzen!“ Christian zog den beiden die Bettdecke über den Kopf. Christian drehte den Schlüssel im Schloß herum und öffnete die Tür zu seinem Haus. Er betrat gleich das Wohnzimmer. Es war so, wie er zu Martin gesagt hatte: Anne lag friedlich auf dem Sofa und sah fern. „Hallo, na, was guckst du?“ fragte er und küßte seine Frau. „Bist du auch wieder da?“ Sie streckte sich. „Ach, ich weiß nicht, wie der Film heißt. Irgendein Schmachtfetzen mit Humphrey Bogart.“ Sie sah ihren Mann an. „Du siehst so...kaputt aus. War’s anstrengend bei der Arbeit?“ „Ja, ziemlich.“ erwiderte Christian. „Deshalb gehe ich jetzt auch schlafen.“ Christian drehte sich um, um ins Schlafzimmer zu gehen. „Ehe ich’s vergesse, kannst du Markus morgen Abend von Daniel abholen?“ fragte Anne. „Er wollte unbedingt bis morgen Abend bleiben.“ „Muß das sein?“ Christian zog die Augenbrauen hoch. „Kannst du das nicht machen?“ „Würde ich, aber ich bin morgen Abend nicht da.“ Erwiderte seine Frau. „Ach?“ Christian sah sie an. „Wo bist du denn?“ „Frau Ziemann aus dem Büro hat Geburtstag und feiert. Es ist etwas außerhalb, sie hat mir angeboten, bei ihr zu übernachten, aber ich kann euch beide doch nicht allein lassen.“ Meinte Anne. „Moment, wieso denn nicht?“ Christian witterte seine Chance. „Naja, ich dachte nur, du willst das nicht, deswegen - “ „Ach, wie kommst du denn darauf!“ unterbrach Christian sie. „Ich komme ganz gut alleine zurecht. Und vielleicht will Markus ja auch bei Oma bleiben über Nacht, dann kann ich mit Peter und den anderen einen Skatabend machen.“ „Ach so!“ Anne grinste. „Darauf läuft das ganze also hinaus. OK, wenn du meinst. Wenn Markus auch bei Oma schlafen will, na gut.“ Christian lächelte erfreut. „Das...ist toll. Wann kommst du denn wieder, am Sonntag, meine ich.“ „Zum Gottesdienst werde ich wohl nicht kommen können.“ Meinte sie. „So um 11, schätze ich.“ Christian nickte zustimmend. „Gut, ich geh dann mal ins Bett. Gute Nacht, Schatz.“ „Ich will aber nicht bei Oma schlafen!“ Trotzig stampfte Markus mit dem Fuß auf. „Aber wieso denn nicht?“ Christian hockte sich vor seinen Sohn. „Es ist blöd da.“ „Was redest du denn da, du bist doch immer gerne da!“ „Jetzt aber nicht!“ Markus zog beleidigt eine Schnute. Christian mußte sich schon was einfallen lassen. „Hör zu, wenn du heute bei Oma übernachtest, dann gehe ich mit dir morgen ins Kino.“ „Wirklich?“ fragte Markus wieder etwas versöhnt. „Ja, ja, und auch ein Eis essen, aber nur, wenn du bei Oma -“ „Au ja!“ Markus fiel seinem Vater um den Hals. „Sehr gut, dann mal los. Mama bringt dich vorbei.“ Da betrat ‘Mama’ auch schon das Wohnzimmer. „Na, alles klar?“ „Papa geht morgen mit mir ins Kino!“ Rief Markus und lief auf Anne zu. „Wirklich?“ Sie hob ihn hoch. „Ja, ich dachte, das habe ich schon lange nicht mehr gemacht.“ Erklärte Christian. „Gut, ich werde dann mal gehen. Hast du deine Sachen?“ Markus nickte. „Gut. Grüß Peter und die anderen von mir.“ Anne küßte ihren Mann. „Mach’s gut und viel Spaß.“ „Dir auch.“ Christian sah Anne nach, als sie aus der Tür ging, mit Markus an der Hand. Dann wartete er nicht länger, er griff zum Telefonhörer und rief Martin an. Nach schier einer Ewigkeit, nahm Martin ab. „Martin? Hier ist Christian.“ „Hey, nett, daß du anrufst. Was ist los?“ hörte er ihn sagen. „Kann ich vorbeikommen?“ wollte Christian wissen. „Ja, weißt du, das kommt jetzt aber etwas plötzlich.“ Sagte Martin. „Wieso? Kannst du nicht?“ Christian drehte besorgt am Telefonkabel. „Nein, nein, aber was ist mit Anne und -“ wollte Martin fragen. „Das ist geregelt.“ Erwiderte Christian. „OK, dann komm in einer halben Stunde vorbei.“ Christian lächelte. „Ja, mach ich.“ „Bis dann.“ Es knackte in der Leitung und er legte auf. Er konnte es nicht erwarten. Genau eine halbe Stunde nach dem Telefonat stand Christian vor Martins Tür. Martin öffnete wie immer. „Komm rein.“ Christian trat ein und schloß die Tür. In Martins Wohnzimmer war alles dunkel, nur Kerzen erleuchteten den Raum. „Wow.“ brachte Christian nur heraus. Leise Musik lief im Hintergrund. „Hast du schon gegessen?“ fragte Martin. „Nein, wieso?“ „Ich habe uns ‘ne Pizza in den Ofen geschoben.“ „Ich bin aber gar nicht hungrig...“ Christian zog Martin n sich und wollte ihn küssen, doch der wand sich schnell aus der Umarmung. „Oh, nein mein Freund! Jetzt wird gegessen!“ Martin verschwand in der Küche und kam mir der Pizza wieder, die er auf den Tisch stellte. „Setz dich.“ Widerwillig folgte Christian dieser Anweisung. „Iß.“ befahl Martin. „Na gut.“ Christian nah ein Stück von der Pizza und steckte es in den Mund. Sie schmeckte ziemlich gut. Dennoch kam bei ihm kein richtiger Hunger auf. „Ich hab doch Appetit auf was ganz anderes...“ sagte er. „Hör mal, eine Beziehung besteht nicht nur aus Sex!“ Martin biß von seiner Pizza ab. „Erstmal würde ich dich gerne ein bißchen näher kennenlernen. Schließlich möchte ich wissen, mit wem ich da schlafe!“ „Was soll ich dir erzählen?“ fragte Christian unwillig. „Na, wie zum Beispiel...hast du deine Frau kennengelernt?“ „Also, das paßt doch wirklich nicht hierher.“ meinte Christian und schüttelte den Kopf. „Doch! Schließlich ist Anne die Frau, die alle Zeit mit meinem Freund hier verbringen kann! Da will ich doch wissen, was an ihr so besonderes war, daß du sie geheiratet hast.“ erklärte Martin seine Frage. Christian zögerte. „Ach komm schon, erzähl es mir.“ Christian seufzte. „Na gut. Und ich dachte schon, es würde ein romantischer Abend werden...“ „Was nicht ist...“ Martin zwinkerte. „Erzähl endlich.“ „OK, also, es war vor...9? 9 Jahren? Ja, ich glaube. Ich war grade eine Woche in München, meine Schwester besuchen. Ich war in der neuen Pinakothek, falls dir das was sagt. Da stand sie dann. Sie sah sich dieses Gemälde an...von...wie hieß das noch...“ „Gedächtnis wie’n Sieb.“ Warf Martin ein. „Also willst du’s jetzt hören?“ Christian sah Martin genervt an. „Bin schon still.“ Er konzentrierte sich auf seine Pizza. „Also wie gesagt, da stand sie also. Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich machte von dem guten alten Trick mit der Uhrzeit Gebrauch -“ „Was für’n Trick?“ wollte Martin wissen. „Ich habe sie gefragt, wie spät es ist.“ Christian schüttelte den Kopf. „Denk doch mal nach. Und dann habe ich sie gefragt, ob sie am Abend schon was vorhat. Sie lächelte mich an und sagte: ‘Ja, ich gehe mit ihnen ins Kino’. Da hatte ich also die Reaktion auf meine blöde Anmache. Aber sie hat uns zusammengebracht.“ „Sehr romantisch.“ meinte Martin mampfend. „Äh - du warst doch fertig, oder? Ich wollte dich nicht unterbrechen.“ „Doch, doch. Das war alles.“ Meinte Christian. „Jetzt will ich aber auch was von dem Blödmann hören.“ „Blödmann?“ Martin sah seinen Freund fragend an. „Dein Ex.“ „Ach der!“ Martin schnaubte wütend. „So’n Idiot! Der dachte, ich wäre zu dumm, um zu merken, daß er mich nach Strich und Faden betrügt.“ „Oh, das tut mir leid.“ Sagte Christian. „Wie gesagt, er war ein Blödmann.“ „Wie hieß er denn?“ wollte sein Freund wissen. „Jürgen.“ Sagte Martin. „Jürgen Blödmeier.“ Er grinste. „So hieß er?“ Martin winkte ab. „Ich hab noch ‘ne Frage: Warum hast du dich gerade in mich verliebt?“ „Das ist dieselbe Frage, wie: Warum ist der Unfall gerade jetzt und gerade dem und dem passiert.“ Erwiderte Christian. „Was für ein Unfall? Wurde jemand verletzt?“ fragte Martin. „Es war doch nur in Beispiel.“ Meinte Christian noch mehr genervt. Martin grinste. „Ach nee!“ Christian grinste zurück. „Willst du noch’n Stück Pizza? Ich hab noch was da!“ Martin zeigte auf die Küche. „Nein, danke. Was gibt’s zum Nachtisch?“ Martin antwortete nicht, sondern kam zu Christian und setzte sich auf seinen Schoß. „Martin. Auf Wunsch auch flambiert. Aber ich glaube, ich bin auch so heiß genug...“ Er küßte ihn. „Das wurde ja auch Zeit.“ Meinte Christian und wollte schon Martins Shirt ausziehen, doch der hielt seine Hände fest. „Noch nicht. Erst will ich...“ Er stand auf. „...Tanzen.“ „Du willst was?“ Christian sah ihn ungläubig an. „Das ist mein Lieblingssong.“ Sagte Martin und lauschte ‘Nightshift’ von den Commodores. „Meiner auch.“ meinte Christian. Martin lächelte ihn an. „Dann komm.“ Er zog ihn von seinem Stuhl. „Ach, komm, das ist doch blöd.“ Martin erwiderte nichts, sondern legte seine Arme um Christians Hals und lehnte seinen Kopf an die Schulter seines Freundes. „Ist es nicht.“ Sagte er noch leise. Langsam bewegten sich die beiden durch das Wohnzimmer. Nach einer Weile kam sich Christian auch nicht mehr albern vor. Als auch die letzten Töne des Liedes verklungen waren, ließ Martin Christian los und sich auf den Boden fallen. Er gähnte. „Ich bin so müde.“ Sagte er, legte sich auf den Fußboden und schloß die Augen. „Willst du jetzt etwa schlafen?“ fragte Christian. „Nein, nein.“
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| Geschrieben von Jadmanx am Donnerstag, 26. Januar 2006 |
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Vom Cop Durchgefickt Ich war gerade auf dem Weg, Freunde von mir in Colorado zu besuchen und wollte den Hauptteil der Fahrerei bei Nacht erledigen, weil ich dachte so auch weniger Gefahr zu laufen, beim zu schnellen Fahren einen Strafzettel zu bekommen. Also fuhr ich mit so etwa 130 km/h durch Nebraska und schon kurze Zeit später, bevor ich wußte, wie mir geschah, sah ich im Rückspiegel auch schon die blinkenden Lichter einer Polizeistreife und fuhr rüber auf den Seitenstreifen. Der Cop stieg aus dem Wagen und kam zu mir nach vorne. Ich gab ihm meinen Führerschein und die Fahrzeugpapiere. Er ging zurück zu seinem Auto, um sie überprüfen zu lassen, kam wieder zu mir und nachdem er mit einer Taschenlampe in meinen Wagen und über meinen Körper geleuchtet hatte, ordnete er an, ich solle aussteigen. Also stieg ich aus, er spreizte meine Beine und begann, mich abzutasten. Ich muß zugegeben, er sah wirklich geil aus, aber ich war ziemlich zurückhaltend, weil ich weiß, daß Cops ziemliche Arschlöcher sein können. Er war groß, gut gebaut und sehr gutaussehend. Als er vorher zu meinen Wagenfenster gekommen war, hatte er seinen Schwanz in meiner Augenhöhe und es sah aus, als ob er auch ein ziemlich fettes Paket in der Hose hätte. Er fragte mich, ob ich irgendwelche Drogen mit mir führen würde und ich meinte nein. Mit seinen kräftigen Händen fuhr er über meine Brust, über meinen Bauch bis runter zu meinen Jeans. Während er mir erzählte, wie sehr er sowas hassen würde, begann er mich zwischen meinen Beinen abzutasten, drückte und betastete meinen Schwanz und meine Eier. Ich schnappte nach Luft, er grinste nur, und fing an, seine Hände fest über meinen Hintern und die Innenseiten meiner Schenkel fahren zu lassen. Ich schwitzte, begann schwerer zu atmen und mein 18-Zentimeter Schwanz war steinhart. Noch einmal fasste er mir zwischen die Beine, und ich bin sicher, er bemerkte, daß ich geil war. "Es sieht mir ganz so aus, als ob Sie Drogen bei sich haben. Ich werde Sie zu einer Ganzkörper-Untersuchung mit mir nehmen", sagte er. Ich stotterte, wollte protestieren, aber dann griff er nach einer meiner Hände, drehte sie hinter meinen Rücken und legte mir Handschellen an. Dann packte er meinen anderen Arm, und bald waren beide Handgelenke mit Handschellen hinter meinem Rücken zusammengeschlossen. Er sagte mir, ich solle meine Klappe halten und das Ganze wäre schon bald vorbei. Dann führte er mich zurück zu seinem Auto und setzte mich auf den Rücksitz. Ich zitterte, war ziemlich nervös und das alles war mir peinlich. Er strich noch einmal über meine Schenkel und sagte "Das geht schon klar", bevor er die Tür schloß. Wir fuhren runter von der Bundesstraße und ich konnte nur daran denken, wie peinlich es werden würde, wenn ich mich vor ihm ausziehen müßte. Ich fragte mich, ob ich auch von innen, über meine Körperöffnungen, untersucht werden würde, und wenn ja, wie sowas durchgeführt werden würde. Bevor ich wußte, was passiert, hielt der Wagen an und ich sah mich um. Wir waren bei einer verlassenen Farm und ich fing an, mich zu wundern. Warum hier? Was geht hier vor? Er stieg aus und öffnete meine Tür. Dann zog er mich aus dem Wagen und meinte, ich solle mich nicht von der Stelle rühren. Er ging er zum Kofferraum des Wagens, von wo er eine batteriebetriebene Lampe holte, dann schubste er mich vor sich her in Richtung des Stalles. Als wir reingingen, schaltete er die Lampe ein, die einen düsteren Schein über die Innenseite des Stalles warf. Er nahm mir die Handschellen ab und warnte mich, ich werde wohl nicht so dumm sein und zu versuchen, abzuhauen. Ich sagte ihm, ich würde machen, was immer er von mir wollte, was ihn wieder zum grinsen brachte. Er ordnete an, meine Kleider auszuziehen, und ihm jedes Teil einzeln zu reichen, wenn ich es ausziehe. Mein durchgeschwitzes Hemd war zuerst dran und ich gab es ihm. Er hielt es ans Licht, während ich anfing, meine Schuhe und Socken auszuziehen. Ich war verdammt nervös, aber irgendwie auch erregt. Ich konnte kaum glauben, als ich sah, daß er an meinem Hemd roch, und erst jetzt realisierte ich, daß das alles auch eine sexuelle Dimension haben könnte. Als ich zu meiner Unterwäsche kam, hatte ich wieder einen Steifen, was er auch bemerkte: "Guter Junge", meinte er. Ich zog meine Boxershorts aus, er pfiff leise und sagte "Ich wette, du wärst ein geiler Fick." Ich konnte nur schlucken, als er meinte, er müsse mir wieder Handschellen anlegen. Nachdem er meine Hände wieder hinter meinem Rücken zusammengeschlossen hatte, drehte er mich zu sich herum, legte seine Hände auf meine Schultern, und drückte mich runter auf meine Knie. Er sagte "Ich weiß, du willst es", öffnete seine Hose und zog seinen riesigen, fetten, 22 Zentimter langen Monster-Schwanz raus. Ich kniete da, wie hypnotisiert, und er fing an, mit seinem großen Schwanz über mein Gesicht zu streichen. Nachdem er das eine Weile getan hatte, zog er seinen Schwanz hoch und rieb seine Eier an meinem Mund. Sie waren verschwitzt, haarig, heiß und mein Mund öffnete sich fast ohne Widerstand. Ich begann zu stöhnen, und nahm seine fetten Eier in meinen Mund. Ich leckte und lutschte an ihnen, und war wie benebelt von ihrem salzigen, männlichen Geschmack. Er stöhnte, und bald ließ er seinen Schwanz los, so daß er in mein Gesicht klatschte. Dann packte er meinen Kopf, drückte ihn zurück, so daß er sein riesiges Teil in meinen ängstlichen Mund schieben konnte. Mein eigener Schwanz pochte vor Erregung, als sein Monster seine Jungfernfahrt began. Nach etwa 16 Zentimeter begann ich zu würgen, aber es war ihm egal. Er stieß seinen großen Schwanz rein und raus in meinem hungrigen Mund und mein Rachen weitete sich unter dem massiven Druck. Nach ein paar Minuten entspannte sich mein Kehle, und als ich mich nach vorne lehnte, konnte ich sein riesigen 22-Zentimeter Schwanz bis tief in meinen Rachen aufnehmen. Ich war wie von Sinnen und Spucke lief mir aus dem Mund, lief über seine Eier, die er rhythmisch gegen mein Kinn stieß. Sein Schwanz massierte meine Kehle, und er plazierte eine Hand an meinem Hals, so daß er spüren konnte, wie sein Schwanz meinen Rachen bei jedem Stoß weitete. Es war heiß und intensiv, und bald konnte ich an seinem Stöhnen hören, daß er bald kommen würde. Er zog seinen fetten, geschwollenen Schwanz aus meinem Mund und spritzte Ladung um Ladung seines heißen, dickflüssigen Spermas über mein ganzes Gesicht und in meine Haare. Mein Gesicht war benetzt mit heißem Sperma, und er schob seinen Schwanz zurück in meinen Mund, so daß ich ihn sauber und trocken lecken konnte. Als er seinen Schwanz schließlich aus meinem Mund zog, rieb er mit der rechten Hand über mein Gesicht, und brachte mich dazu, das Sperma von seinen Fingern zu lecken. Gierig saugte ich und genoß den Geschmack seines Schwanz-Saftes. Aber er war noch nicht mir mir fertig. Er zog mich hoch auf meine Füße, und brachte die Handschellen auf die andere Seite, so daß meine Hände jetzt vor mir waren. Endlich zog er seine Uniform aus, und ich konnte nur staunen. Er war außerodentlich gut gebaut, sein Köper war hart, muskulös und gut proportioniert. Er meinte, ich hätte meine Lektion noch nicht gelernt, und brachte mich zu einem Stützbalken in der Mitte des Raumes. In etwa 2 Metern Höhe war ein Haken, an dem er meine Handschellen einhakte, so daß ich mit dem Gesicht zum Balken stand, meine Hinterseite vollig nackt. Ich bebte vor Aufregung als er sich bückte, um seinen Gürtel aufzuheben. Ich blickte über meine Schulter, genau in dem Moment als das Leder zum ersten Mal gegen meinen glatten, festen Hintern schlug. Ich stöhnte auf und wurde mit einem weiteren, peitschenden Schlag belohnt. Es tat weh und ich schrie. Bevor ich wußte, wie mir geschah, schob er mir einen seiner Leder-Handschuhe in den Mund, und drohte mir, ihn besser dort zu lassen. Ängstlich nickte ich, und wartete auf das, was ich nicht verhindern konnte. Er fuhr fort, meinen Hintern mit festen, brutalen Schlägen zu peitschen, bis mein ganzer Körper in Schweiß gebadet war. Ich wußte, daß mein Arsch ganz rot und wund sein musste, es tat höllisch weh. Ich bäumte mich auf und spürte, wie der Schweiß in Strömen an meinem mißhandeltem Körper hinunterfloß. Als ich kurz davor war, das Bewußtsein zu verlieren, hörte er auf. Ich blickte über meine Schulter, und sah, wie er seinen Schlagstock aufhob. Jetzt bekam ich richtig Angst. Er rieb ihn über meinen Arsch, und über meine Arschbacken. Auf meinem heißen, stechend schmerzenden Hintern fühlte er sich kalt an und ich stöhnte. Dann schob er ihnen zwischen meine Arschbacken, und weiter nach vorne unter meine Eier, führte seine gesamte Länge an meinem engen Loch vorbei. Es dauerte nicht lange, bis mir fast die Sinne schwanden und mich unter seiner Behandlung krümmte. Schließlich hörte er auf und zog den Handschuh aus meinem Mund. Ich schnappte nach Luft, und er fuhr mit der Spitze des Knüppels in meinen Mund. "Je nasser du den machst, desto einfacher wirst du es haben", sagte er. Ich wußte genau, wovon er sprach, und versuchte soviel Flüssigkeit wie möglich über den Schlagstock zu spucken. Schließlich zog er den Stock von meinem Mund, und ich wartete auf das, wovon ich wußte, daß es passieren würde. Ich spürte, wie er meine brennenden Arschbacken auseinanderdrückte, dann fuhr er mit dem Schlagstock gegen mein jungfräuliches Arschloch. Kraftvoll presste er ihn hinein, wenigstens 18 oder 20 Zentimeter, und mein Körper krümmte sich unter dem gewaltsamen Eindringen. Er bearbeitete meinen brennenden Arsch wenigstens zehn Minuten lang mit dem großen harten Knüppel. Mein Darm wurde regelrecht zerwühlt und schließlich bat ich ihn, aufzuhören, und mich einfach mit dem richtigen Teil zu ficken. Während der Stock noch immer tief in meinem Arsch steckte, lehnte er sich nach vorne und flüsterte in mein Ohr "Es ist mir ein Vergnügen". Mit einem hörbaren Plop-Geräusch zog er den riesigen Schlagstock aus mir heraus und begann seinen enormen Schwanz über und zwischen meinen Arschbacken zu reiben. Wieder schnappte ich nach Luft, und bekam eine Erektion. Ich spürte, wie er den Kopf seines Schwanzes an meinem Arschloch ansetzte, und ein erneutes Eindringen begann. Ich winkelte meinen Arsch an, um ihm das Eindringen leichter zu machen, und fühlte, wie sein monströser Schwanz qualvoll Zentimeter für Zentimeter in mich drang. Er begann mich zu bearbeiten, zu stoßen und griff auf die andere Seite, um mich abzuwichsen. Ich kam praktisch sofort, und spritze über seine Hand. Ohne auch nur einen Stoß auszulassen, fütterte er mich mit meinem eigenen Sperma, verteilte es über und in meinem nach Luft schnappenden Mund. Bald pumpte er seine vollen 22 Zentimeter in meinen Arsch, und ich spürte, wie seine schwitzigen, fleischigen Eier bei jedem Stoß gegen mich klatschten. Schon war ich wieder geil und begann meinen eigenen Schwanz zu massieren. Wie bessessen rammte er jetzt in mich und ich war der Bewußlosigkeit nahe. Mein Schwanz tropfte mit Sperma und mein Körper bebte unter den gewaltsamen Stößen des heißen und rauhen Ficks. Mit jedem Stoß rieb sein Schamhaar an meinem mißbrauchten, wunden Arsch und seine Eier schlugen gegen meine. So tief, so wild war sein Eindringen. Schon so früh war ich kurz davor, noch einmal zu kommen. Gerade als ich begann, abzuspritzen, zog er seinen Schwanz aus meinem armen, schmerzenden Arsch, und schoß eine riesige Ladung Sperma über meinen Arsch und Rücken. Ich konnte fühlen, wie es meinen Rücken hinunterlief, als er auf mir zusammenbrach, und sein Sperma schien uns zusammenzukleben. Er fragte mich, ob ich meine Lektion gelernt habe und ich stöhnte, ja, das hätte ich. Das war alles zu viel für mich. Er küsste mich auf den Nacken, holte mich vom Haken herunter, und nahm mir die Handschellen ab. Ohne etwas zu sagen, zogen wir uns an und liefen zurück zum Streifenwagen. Ich stieg in mein Auto und fuhr zum nächstgelegenen Motel, ich hatte es dringend nötig, mich zu waschen und zu wieder zu Kräften zu kommen. Ich wollte nicht, daß mich meine Freunde mit verklebten Haaren sahen, und ich bin sicher, daß ich stark nach Sperma roch. Außerdem war mein Hintern zu wund, um für lange Zeit im Auto zu sitzen und zu fahren.
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| Geschrieben von Jadmanx am Donnerstag, 26. Januar 2006 |
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| Das geheime Sex Treffen im Casino |
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Das geheime Sex Treffen im Casino Ich hatte die Urlaube mit meinen Eltern eigentlich satt, sie nervten mich schon im letzten Jahr. Hoffentlich war es dieses Jahr der letzte. Und mal wieder nach Österreich. Nicht, daß ich etwas gegen Berge oder dieses Land gehabt hätte, aber es war für einen Siebzehnjaehrigen nicht genug Abwechslung. Im Winter, beim Skifahren mochte es noch gehen, aber nicht im Sommer. Die Diskothek des Örtchens war ein abends umfunktioniertes Lokal mit entsprechender Stimmung. Das Kino zeigte Filme, die bei uns fast schon in jeder Vidiothek wie sauer Bier angeboten wurden. Das Fernsehprogramm konnte man eh vergessen. Das Schwimmbad war ein kleiner See, der so weit entfernt lag, daß zu Fuß oder per Rad kaum etwas zu machen, ich immer auf den Wagen meiner Eltern angewiesen war. Mit anderen Worten: immer unter Beobachtung. Alles in allem war ich also nicht gerade bester Stimmung, maulte hier und nörgelte dort herum. Aber meine genervten Eltern waren fest entschlossen. Ein Urlaub allein kam nicht in Frage. Trotz allem war ich irgendwie froh wegzukommen. Das Schuljahr war nervig gewesen, meine Versetzung hätte um ein Haar nicht geklappt. Vielleicht ganz gut, einmal ein paar Wochen sich im Gebirge zu vergraben. Also Batterien, Walkman und Bücher nicht vergessen. Wir fuhren gute acht Stunden bis in den kleinen Ferienort. Unsere Wirtin begrüßte uns wie jedes Jahr an dem kleinen Ferienhaus und händigte uns den Schluessel aus. Bestimmt das vierte oder fünfte Mal waren wir nun schon in der kleinen Hütte. Entsprechend kannte ich jeden Winkel und jedes Zimmer. Ein rustikales, einstöckiges Holzhaus mit vier Zimmern. Eines davon war meines. Bett, Schrank und Tisch - das war die ganze spartanische Ausstattung, aber es mußte gezwungenermaßen für die nächsten drei Wochen reichen. Ich trug die Koffer in mein Zimmer und warf sie achtlos auf das Bett. Auspacken konnte ich später. Aufseufzend warf ich einen Blick in den Garten. Ein paar Bäume, in der hinteren Ecke vier hohe Nadelbäume, ein Zaun, der unser Haus von den anderen Ferienhäusern abgrenzte. Neben unserem befanden sich hier vielleicht noch sechs weitere Ferienwohnungen, die alle belegt zu sein schienen. Die nächsten Tage verliefen, wie ich es gewohnt war. Schon morgens brachen meine Eltern auf Wanderungen auf. Ich hatte wenigstens durchgesetzt, nicht mit zu müssen, lag den ganzen Tag im Garten, ernährte mich haupt- sächlich von Cola und Süßigkeiten. Morgens verließen meine Eltern die Wohnung um auf Tour zu gehen. Ich tigerte in den Garten und klappte eine der Liegen auf. Liegen, Sonne und viel Hitze bestimmten also die ersten Tage, und es sollte noch heisser werden. Nachts konnte ich kaum schlafen, tagsüber briet ich in der Sonne. An jenem Nachmittag lag ich wieder im Garten und ärgerte mich ein wenig über meine verbrannte rechte Schulter, auf der die Haut bereits abblätterte. Das war auch der erste Tag, an dem sich auf dem rechten Nachbargrundstück etwas regte. Anscheinend waren neue Gäste angekommen. Das typische Geräusch von zuklappenden Autotüren, wirre Stimmen waren zu hören. Gelangweilt lag ich auf meiner Liege und sah zu dem Treiben hinüber. Ein Mann, eine Frau, vielleicht Ende vierzig mit ihrem Sohn. Sie trugen Koffer und Taschen in das Haus. Da das Ganze nicht sonderlich aufregend war nickte ich irgendwann ein. Wach wurde ich durch das Geräusch der Terrassentür von nebenan. Ein vielleicht siebzehnjähriger Junge öffnete sie und insprizierte den Garten. Er hatte mich genau gesehen, mich auch einige Sekunden lang taxiert, tat aber so. als hätte er mich nicht bemerkt. Irgendwann kam sein in den Garten, sah mich und grüßte. Ich grüßte zurück, und nahm damit zum ersten Mal mit den neuen Gästen Kontakt auf. "Siehst du Pascal, da hast du schon jemand in deinem Alter..." Was Pascal antwortete, konnte ich nicht verstehen, denn beide gingen wieder ins Haus. Ich blätterte gedankenverloren in meinem Buch. Kurze Zeit später kam der Junge wieder in den Garten. Er hatte sich inzwischen urlaubsmäßig umgezogen, trug nur noch eine Badehose. Unsicher machte er ein paar Schritte auf die Grundstücksgrenze zu, räusperte sich, daß ich aufmerksam werden sollte, "Hallo. Ich bin Pascal." Pascal war in seinem knappen Badeslip ein höchst erfreulicher Anblick. Kurze, dunkle Haare, ein offenbar recht gut durchtrainierter Körper mit wohlgerundeten Muskeln genau an den richtigen Stellen. Eine Stelle zog meine Blicke besonders an. Dunkelblauer Nylonstoff, mit zwei dünnen, hellblauen Streifen an den Seiten. Er war offensichtlich gewachsen seit er ihn gekauft hatte, denn der Fetzen saß wirklich hauteng. Da war etwas Aufregendes um Pascals Körper, eingequetscht in einen Slip, der ein paar Nummern zu klein war. Der Gummibund war eng, nach unten gerutscht, ließ den oberen Teil seiner dunklen Schamhaare ans Licht kommen. Die Beinausschnitte waren für seine strammen, männlichen Oberschenkel nicht berechnet, erlaubten bei bestimmten Bewegungen Einblicke auf Teile seines Sacks. Zwischen seinen Schenkeln krümmte sich sein Schwanz durch das dünne Tuch fein modelliert nach rechts, darunter konnte man seine Eier zählen. Der Stretchstoff streckte sich auf beiden Seiten der anziehenden Beule, ließ neben der Einlage einen dunklen Schatten seiner Schamhaare sehen. Ich mußte mich sher zusammennehmen, nicht immer auf die aufreizende Stelle zu starren. "Darf ich rüberkommen?" Ich winkte ihm gönnerhaft meine Zustimmung zu, erhob mich nicht aus meiner Liege. Pascal kam entschlossen näher, setzte sich auf den Rand der freien Liege neben mir. "Ist hier was los?" Ich winkte ab. "Mit den Eltern hier?" Ich nickte traurig. "Sind auf Bergtour. Heiße übrigens Rolf." Ich bot Pascal eine Cola an. Wir tranken gemeinsam und redeten belanglosen Kram. Möglichst unauffällig musterte ich ihn. Ein wirklich schöner, fast unbehaarter Körper, ein sinnlich gerundeter Arsch. In Gedanken ertappte ich mich bei dem Wunsch, mit beiden Händen herzhaft zuzugreifen. Pascal drehte sich etwas zu mir, ich sah die einladende Beule in seinem Slip, die ich liebend gerne erforscht hätte. Unbefangen griff sich Pascal jetzt ins Gemächte, rückte die guten Sachen zurecht. Ein allerliebster Nabel lockte unter roten Nippeln, die leicht spitz wie aufblühende Knospen wirkten. Ich zog mein Hemd aus, das ich wegen der sonnenverbrannten Schulter trug, blähte meine Brust, wollte meinen schon sonnengebräunten Körper wirken lassen. Pascal zeigte sich unbeeindruckt, wenn man das nervöse Flackern in seinen Augen nicht beachtete. Der Samstagabend war der Gipfel an Langeweile. Meine und Pascals Eltern waren gemeinsam zu einem Heimatabend gegangen. Volkstanz und Volksmusik, dem wir Jungen wirklich nichts abgewinnen konnten. Eine Stunde glotzten wir gemeinsam in die Bildröhre, kamen bei dem öden Fernsehprogramm ins Gähnen. "Kartenspielen?" Der Vorschlag kam von mir, und Pascal nahm ihn dankbar auf. "Klar. Immer noch besser als in die Glotze zu starren. Poker?" Mir war das Spiel gleichgültig. "O.K. Poker. Was nehmen wir als Einsatz?" "Wie wär's mit Strip-Poker?" Der Vorschlag war von Pascal. Meine Langeweile war plötzlich verflogen, verdrängt durch eine erwartungsvolle Erregung. "Einverstanden." Ich schien alles Glück der Welt zu haben. Nach ein paar Runden trug ich noch T-Shirt und Jeans, während Pascal nur noch seine Jeans und seinen Slip zu Markte tragen konnte. Das nächste Spiel verlor ich, zog mir mein T-Shirt über den Kopf, enthüllte Pascal meine Brust, die seine Blicke unruhig streiften. Pascal hatte verloren. Er stand auf, öffnete den Knopf seiner Jeans, zog den Reißverschluß nach unten. Es war schon Abend. Die Sonne leuchtete rot ins Zimmer, gab der Szene etwas ungeheuer erotisches. Der Anblick seiner Badehose über Tag hatte nich darauf nicht vorbereitet. Wie magisch angezogen starrte ich auf seinen weißen Baumwollslip, das letzte Kleidungsstück, das er noch trug. Pascal stand noch einen Augenblick. Zwischen seinen Beinen schien die Beule immer größer zu werden. Schnell setzte er sich wieder. Ich starrte immer noch, sah, wie sich sein Schwanz und seine Eier zwischen seine leicht gespreizten Oberschenkel malerisch einbetteten. Mich hatte es diesmal erwischt. Ich war dran, meine Jeans auszuziehen. Ich hoffte, mein halbsteifer Schwanz war nicht allzusehr sichtbar, stieg aus den Hoseü,rt ut eu aoshdennHnsrnt n, verwaschen knappen Slip. Das nächste Spiel mußte die Entscheidung bringen, so oder so. Pascal hatte nur Müll auf der Hand. Ein Einfaches, ihn mit einem Pärchen zu schlagen. Der Junge saß regungslos hinter seinen aufgedeckten Karten, seine Brust hob und senkte sich schneller als normal. "Du hast verloren. Einsatz abgeben." Pascal zögerte noch kurze Zeit, dann stand er auf, begann, seinen Slip auszuziehen. Er pausierte einen Atemzug lang, als der Bund leicht nach unten gezogen die dunklen Locken seiner Schanhhare freigab. Das gedehnte Gummiband preßte seinen Schwanz zwischen seine Schenkel. Sein Glied war noch nicht steif, aber es war offensichtlich, daß es begonnen hatte, sich mit Blut zu füllen und schnellte heraus, als Pascal den Gummibund weiter nach unten zog. Schnell setzte er sich wieder hin, versuchte seinen Schwanz mit den Händen zu bedecken. Sein Gesicht war rot geworden, sein nackter Körper duftete plötzlich erregend nach frischem Schweiß. "Du hast nichts mehr zu verwetten. Ich glaube, das Spiel ist zu Ende." Pascal grübelte. Nach einer Weile kam ihm die rettende Idee. "Wenn ich nochmal verliere, wichse ich dir einen ab." Allzugern ging ich darauf ein. "In Ordnung. Du hast es gesagt." Nun stand ich, zog meine Unterwäsche so unbeeindruckt wie möglich aus. Ich konnte dennoch nicht vermeiden, daß Pascal meine schon ziemlich steife Latte zu Gesicht bekam. Auch als ich mich schnell setzte, ragte sie immer noch zwischen meinen Schenkeln hervor. Pascals Stimme hatte ein Timbre gemischt aus Schadenfreude und inneren Erregung. "Und DU? Was setzt DU jetzt ein?" Ich zuckte die Achseln. "Dasselbe wie du." Nun galt es. Pascal mischte die Karten übersorgfältig. Sie wurden verteilt und wieder erwischte ich ein schlechtes Blatt. Pascal hatte wieder gewonnen. Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück, starrte mich höhnisch grinsend an. "Ich glaube...ich habe gewonnen." Ich rutschte unruhig auf meinem Platz hin und her. "Wie wär's mit doppelt oder nichts?" Pascal begann schelmisch zu lachen. Kleine rote Flecken bilden sich auf seinen Wangen, machen ihn für mich noch verführerischer. Er steht auf, nähert sich meinem Stuhl. Sein Schwanz steht steil von seinem Körper ab, seine Eier pendeln locker zwischen seinen Schenkeln, aber diesmal scheint Pascal das nichts auszumachen. "Halte ich garnichts 'von." Pascal blieb stehen. Seine Rute stoppte nur Zentimeter von meinem Gesicht. Er griff nach meiner Hand, plazierte sie nonchalant auf seine erregbaren Schätze. Seine nackte Brust und sein Bauch hoben und senkten sich mit schnellen Atemzügen. Ich starrte auf seinen prallen Schwanz, bewegte meine Hand langsam und übervorsichtig. Pascal preßte seine Hand fester auf meine, zwang mich dazu, seine Latte herzhafter zu reiben. Sie ist schon ansehnlich groß, aber sie scheint immer noch nicht ihre volle Größe erreicht zu haben. Ich schiebe die Vorhaut zurück, entblöße die dicke, glänzende Eichel. Nur noch ein paar Handbewegungen und Pascals Schwanz ist stahlhat, zeigt dicke, blaue Venen an seinem Schaft. Die Eichel ist dunkelrot geworden, scheint in meiner Hand zu pulsieren. Ich gleite mit meiner Faust langsam entlang seines Schafts, fühle die Härte und Wärme. So sehr zieht mich die dicke Keule an, daß ich sie einfach schmecken muß. Pascal zieht zischend die Luft ein, als sein Schwanz zwischen meinen Lippen verschwindet. Ich ziehe die Vorhaut mit der Hand zurück, umkreise mit der Zunge die warme Eichel, schmecke bereits das Aroma eines Vortropfens. Pascal kann nur noch mit heiserer Stimme flüstern. "Oh, Mann..." Ich nehme seine Lanze so weit wie möglich in den Mund, lasse sie in meinem heißen, feuchten Mund herumgleiten, lecke dann wieder nur die Spitze. Pascals Stöhnen wird laut. Seine Knie werden vor Erregung weich, seine Beine beginnen zu zittern. Nur noch ein paar Minuten, und sein Bauch wird steif wie ein Brett. Ich streichle seine Eier. Sie sind groß und schwer, hängen lose in ihrem Sack. Pascal schreit es fast heraus. "Vorsicht. Gleich kommt es mir." Schnell entlasse ich ihn aus meinem Mund. Enttäuschte Augen sehen mich an. "Ein neues Spiel? Der Gewinner darf mit den Verlierer machen, was er will?" Pascal keucht immer noch, überlegt nicht lange, nickt wortlos mit dem Kopf. Mit fliegenden Fingern verteile ich die Karten. Mein Schwanz pulsiert fast schmerzhaft, in meinen Schläfen rauscht es. Gewonnen! Pascal hebt sich mit fast ungläubigem Staunen halb von seinem Sitz. Wie von der Sehne geschnellt stehe ich hinter ihm, lege ihm meine Hände auf die Schultern. "Und du mußt jetzt tun, was ich will." Pascal nicht geistesabwesend. Ich nehme ihn bei der Hand, führe ihn in Richtung Schlafzimmer. "Leg' dich aufs Bett. Auf den Rücken." Pascal klettert aufs Bett, legt sich wie befohlen auf den Rücken. Augenblicklich knie ich auf ihm, schiebe ihm meine steife Lanze in den Mund, gleite zwischen seinen Lippen ein und aus. Ich reiche mit der rechten Hand hinter mich, dringe zwischen Pascals Beinen in seine Ritze vor, suche mit dem Zeigefinger nach seinem Hinterausgang. Ich finde den engen Ring, bohre meinen Finger hinein. Pascal reagiert, lutscht in heller Aufregung fieberhaft an meiner Stange. Seine Rute zuckt, als ob sie ihre Ladung loswerden will, sein Körper windet sich auf dem Laken. Pascals Schenkel spreizen sich weit, drehen sich seitwärts, reiben sich aneinander, seine Hüften heben sich weit von der Matratze. Ich ziehe meinen Schwanz aus seinem hungrigen Mund. "Jetzt wirst du gefickt!" Pascals Körper erstarrt, die Muskeln seiner Brust zucken erregt. Ich sehe ihm fest in die unruhigen Augen, reiche zum Nachttisch hinüber, öffne die Schublade, lege Gummis und Gleitcreme bereit. Pascals Augen verfolgen meine Bewegungen. "Du hast verloren..." Pascals Augen flackern unruhig. "Bitte, ...sei vorsichtig..." Ich hebe schon seine Beine an meine Brust, seine Knie liegen fast in Höhe seiner spitz vorstehenden Brustwarzen. "Trag' es, wie ein Mann!" Ich reiße die Folie auf, rolle ein Gummi über mein pulsierendes, angeschwollenes Glied. Pascal zieht schwer atmend selbst seine Arschbacken auseinander, gibt mir den Blick auf seine enge Rosette preis. Seelenruhig versehe ich meinen Riemen mit einer Gleitschicht, massiere auch eine gehörige Portion in Pascals Arschloch, führe dann die dicke Eichel an ihr Ziel. Meine Schwanzspitze liegt an Pascals Hintereingang, ich hebe meine Hüften und presse sanft, aber nachdrücklich vorwärts. Der Junge liegt ganz still, erwartet innerlich vibrierend das Gefühl meines Eindringens. Plötzlich ein zischender Laut aus seiner Kehle, meine dicke Eichel hat ihn weit geöffnet, ist in seinen engen Lustkanal gedrungen. Ich schiebe weiter vorwärts, fühle, wie sich weiche, warme Häute saugend um meinen Schaft legen, gleite in Pascals Eingeweide wie eine Schlange, die sich in ein dunkles Lock verkriecht. Pascal fühlt meine Schamhaare, meine Eier an seiner Haut, scheint wei ausgewechselt. Unsere Körper fallen schnell in einen heißen Rhythmus, der unsere Leidenschaft anheizt, unsere Geilheit dem Siedepunkt näher bringt. Pascal gelingt es, seine Beine von meinen Schultern zu bekommen, umschlingt meine Hüften, zieht mich näher zu sich, zwingt meinen Stecher tiefer in seinen Darm. Seine Hände wandern über meine Brust, meinen Bauch, seine Fingerspitzen fühlen meine Behaarung, gleiten über meine arbeitenden Muskeln, spüren meine Hitze. Ich nehme seine Nippel in die Hand, quetsche sie zwischen Daumen und Zeigefinger. Ich drücke und ziehe, diesmal noch fester, noch härter. Pascals Wimmern und Stöhnen bringt mich näher zum Höhepunkt. Ich kneife aus Leibeskräften in seine Brustwarzen. Pascal schreit auf, Speichel läuft aus seinem Mund. "Fick' mich, Rolf, fick' mich!" Das gibt mir den Rest. Ein ekstatisches Gefühl breitet sich von meinen Lenden in meinem Körper aus, raubt mir die Kontrolle über mich. Ich ramme meinen Pfahl gnadenlos in den Jungen, donnere auf seine Arschbacken, meien Eier klatschen schmerzhaft gegen seine haarigen Oberschenkel. Schweiß sammelt sich auf meiner Brust, tropft auf Pascal hinunter, mein Atem geht keuchend. "Gleich spritze ich in deinen Arsch!" Pascals Körper erstarrt, ich höre einen kaum unterdrückten Schrei. Sein Schwanz feuert ganze Kaskaden weißer Sauce gegen meine Brust und meinen Bauch. Ich packe den Jungen bei den Hüften, versenke mich abgrundtief in ihn, ficke ihn so durchdringend, daß sein Körper bei jedem Stoß gegen das Bettgestell prallt. Mein Schwanz beginnt zu pulsieren, die heiße Sahne steigt aus meinen Eiern, läuft glühend durch mein Rohr, wird tief im Inneren des Jungen ausgestoßen. Ich habe aufgehört mich zu bewegen. Stille im Raum, nur noch unser keuchendes Atmen. Ich rieche Pascals duftenden Samen, der sich mit dem Schweißgeruch unserer Körper mischt. Ich nehme etwas von Pascals Sahne auf meinen Finger, bringe den weißlichen Tropfen auf seine Lippen. Der Junge entfernt ihn mit der Zunge, genießt den Geschmack seiner eigenen Soße, während mein Schweiß immer noch auf seinen Körper tropft. Mein Schwanz scheint nicht schlaff werden zu wollen, steckt immer noch prall in Pascals Darm. Wir liegen still und schweigend, lassen die gemeinsamen Empfindungen langsam abklingen. Plötzlich beugt Pascal sich über mich, gibt mir einen langen Kuß. In mir steigt ein Gefühl auf. Die Gewißheit, wenigstens hier und jetzt gefunden zu haben, was ich suche.
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| Geschrieben von Jadmanx am Mittwoch, 25. Januar 2006 |
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| Die Ersten Erfahrungen als SlaveBoy Bondage |
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Die Ersten Erfahrungen als SlaveBoy Bondage Manchmal weiß man, daß ein Gegenüber schwul ist. Ich weiß nicht, woran man es im Einzelfall festmachen kann. Es ist einfach so. Ich parke meinen Wagen auf dem Parkplatz dees Einkaufszentrums. Plötzlich sehe ich den Burschen. Vielleicht knapp über zwanzig. Ich weiß nicht, was er hier treibt. Aber wir sehen uns sekundenlang in die Augen und wissen bescheid. Das Wissen scheint beidseitig zu sein. Jedenfalls kommt es mir so vor, denn er ist nicht verwundert, daß ich ihn so einfach anspreche. "Netter Bursche bist du..." Er wird etwas rot. Meine Anrede ist unter normalen Umständen schon sehr verräterisch, aber der Junge bleibt. "Hast du Zeit?" Nun geht es ans Eingemachte. Fast zu schnell kommt mir das Ganze vor. Doch er nickt. Sagt kein Wort, nickt ganz einfach. Ich verstaue meine Einkäufe in den Kofferraum, halte ihm die Beifahrer- tür auf. Ohne Bedenken steigt er ein. Während der Fahrt zu mir nach Hause, betrachte ich mir den Jungen näher. Seine blonden Haare fallen ihm locker in die Stirn; zierliche, schmale Hände, schlanke, feste Oberschenkel. Sein etwas eingegangenes T-Shirt umspannt eng seine gut ausgebildete Brust, gibt einen schmalen Streifen seines Bauchs frei mit einem allerliebsten Nabel. Vorläufer seiner Schamhaare über dem Bund seiner Jeans, aber ansonsten völlig unbehaart oder mit einem golden schimmernden Flaum bedeckt, soweit man das sehen kann. Kurzum, ich bin sehr angetan von meinem Begleiter. Achim heißt er, erfahre ich beiläufig. Er scheint sehr schweigsam. Ich kitzle die Informationen nur mühsam aus ihm heraus. So weiß ich kaum etwas von ihm, als wir zu Hause ankommen. Wir setzen uns auf die Couch. Ich gieße ein Glas Cola ein. Mit Rum. Mit ordentlich Rum, wie Achim es haben will. Ich bin noch beim Eingießen, als der Bursche schon seine Sportschuhe auszieht, seine Jeans aufknöpft, und sie mit einer schnellen Bewegung von seinen Beinen steift. Er legt sie über die Armlehne eines Sessels, setzt sich dann wieder hin. Seine Erektion ist nicht zu übersehen, und er ist sich dessen bewußt. Sein Schwanz drückt sich mit Gewalt nach oben, gegen den elastischen Bund seines Slips. Achim kann kaum etwas tun, um seine Latte zu verbergen. Je mehr er es versucht, desto mehr scheint sie sich aufzuplustern und zu zucken. Schnell greift er nach dem Glas und nimmt einen tiefen Zug. Der Alkohol scheint schnell zu wirken. Achims Zunge löst sich, er scheint sich plötzlich wieder wohl zu fühlen. Es macht ihm auch nichts mehr aus, wie ich seinen Körper von Kopf bis Fuß mustere. Er trägt weiße Tennis- socken, dazu ein sehr enges T-Shirt und diesen knappen, fadenscheinig roten Slip. Ein wenig Schweiß bildet feuchte Flecken in den Achselhöhlen. Die golden schimmernden Haare auf seinen Schenkeln scheinen sich auf- zurichten, sein Schwanz führt in seinem Gefängnis ein unruhiges Eigen- leben. Ich erlaube uns einige Minuten der seichten Unterhaltung, sehe die roten Flecken, die der Alkohol in Achims Gesicht zaubert. Aber irgendwann ist doch der Zeitpunkt zu Taten gekommen. Mir fallen die Handfesseln aus Ledr ein. Habe sie in irgendeinem einschlägigen Laden mitgenommen, aber noch nie benutzen können. Ich stehe auf, öffne die Schublade, lasse die schwarzen Ledermanschetten mit dem eingearbeiteten Ring vor Achims Augen baumeln. Dessen Augen werden groß. Nicht vor Schreck, sondern mehr vor innerer Erregung. Je länger er die Gegenstände ansieht, um so größer wird sein Wunsch. "Probieren wir die bei mir aus?" Ich kann es kaum glauben, aber der Gedanke reizt mich schon lange. "Dazu eine leichte Fesselung?" Achim nickt, aber mir kommen Bedenken, ob er weiß, worauf er sich einläßt. "Und du willst es wirklich? Gebunden werden? Oder hast du doch kalte Füße bekommen?" Achim schüttelt heftig den Kopf. Ich öffne eine andere Schublade. So gut bin ich nicht ausgrüstet, aber da ist ja noch das Bergsteigerzubehör, schöne, feste Rebschnüre. Mal sehen, was man damit anfangen kann. "Zieh' dein T-Shirt aus!" Achim ergreift den unteren Saum mit beiden Händen, zieht den Fetzen über seine Brust und seinen Kopf. Er will offenbar sexy erscheinen, wenn ich seine eleganten, aber etwas eigenartigen Bewegungen richtig interpretiere. Er drapiert das Shirt über seine schon vorhin ausgezogenen Jeans. Ich greife nach seinen Handgelenken, schnalle die Ledermanschetten fest darum. "Steh' auf!" Achim gehorcht. "Hände nach hinten!" Ich führe eine Schnur durch dir Metallösen, die in die Handfesseln einge- arbeitet sind, ziehe sie dann an. Achims Handgelenke werden fest zusammen- gezogen. Den Rest der Schnur benutze ich, um die Verbindung noch sicherer zu machen. Je mehr er die Enge spürt, umso erregter zeigt sich Achim. Ich mache eine Pause, schaue mir den Burschen an, streiche mit der Hand über seine nackte Brust. Ich hebe seine Eier durch den Stoff des Slips, lasse meine Finger spielerisch entlang seines Schwanzes gleiten. Ich ziehe seine Eichel langsam vor und zurück, sa daß der dünne Trikotstoff sich dehnt und genüßlich über sie streicht. Ich fühle die Anspannung seiner Bauchmuskeln, tauche mit dem Zeigefinger kurz in die Nabelgrube, spiele mit den wenigen, blonden Haaren, die einen seidigen Pfad hinunter zu seinen Schamhaaren bilden. Ich nehme mir die Zeit, seine festen Hinterbacken zu befühlen, erforsche die Furche zwischen ihnen. "Gefällt's dir?" Achim nickt. Ich nehme mehrere kurze Schnüre zur Hand, binde seine Arme fest an seinen Oberkörper. Achim hat nun keinen Raum mehr, der ihm erlaubt seine Arme zu bewegen um sich selbst zu befreien. Seilstränge winden sich um seinen Bizeps, schlingen sich um seinen Ellbogen, Unterarm und Handgelenk, überqueren seine Brust, umrunden seine Schultern. Ich ziehe nicht zu fest an, damit Achims Blutzirkulation nicht unterbrochen wird, lasse auch keine Gelegenheit aus, beim Überqueren der Brust seine Nippel zu reizen. Beim Binden lehne ich mich dicht an ihn, und er muß meinen steifen Schwanz einfach fühlen, der sich in seine Schenkel preßt. "Noch ein Schluck Cola mit Rum?" Ich führe das Glas an Achims Lippen, füttere ihn, wie ein kleines Kind. Er schließt die Augen, trinkt in kleinen Zügen. Eine leichte Röte überfliegt seinen Körper, den die Schnüre an vielen Stellen spürbar drücken. Ich schiebe meine Daumen unter den Gummibund seines Slips, ziehe ihn abwärts über seinen Arsch und seine Hüften. Sein Schwanz hat sich unter dem Gummi wie bei einem Zelt verhakt, wird mit nach unten gezogen. Endlich rutscht der Stoff über seine Eichel. Sein steifes Glied schwingt wie eine Sprung- feder durch die Luft, klatscht gegen seinen Bauch. Ich ziehe den Slip Achims Beine hinunter, signalisiere ihm durch einen leichten Druck mit der hand, daß er seine Beine heben soll. Noch einmal hebt Achim seine Beine, als ich seine Socken ausziehe. Nun ist er nackt. Achim fühlt, wie meine Hände seinen schlanken Körper erforschen, gegen den Strich durch die Behaarung seiner Beine streichen, sich zwischen seine Schenkel schieben, zärtlich sein Arschloch reizen. Dann wandern sie wieder nach vorn, suchen die festen Eier in seinem Sack, spielen mit ihnen. Ich gebe seinem steil stehenden Schwanz einen kleinen Schwung nach unten, daß er aufgeregt durch die Luft schwingt, auspendelnd wieder seinen Kopf in die Höhe reckt. Es scheint Achim zu gefallen, denn seine Eichel wird dunkelrot und schwillt noch mehr an. Blaue Venen erscheinen an seinem aufgeblasenen Schaft, die Nervenenden schlagen Alarm. Achim steht nur da, wartet auf meine nächsten Bewegungen. Ich nehme meine Hände von seiner nackten Haut. Achim öffnet wieder die Augen, sieht mir zu, wie ich mir einige Kleidungsstücke ausziehe. Ich streife mir mein Sweatshirt über die Schulter, bemerke, wie Achim mich mustert. Ganz langsam und genußvoll ziehe ich mir das T-Shirt über den Kopf, nehme mir Zeit, ausgiebig über meine Brustmuskeln zu streichen, reize meine eigenen Nippel mit den Fingerspitzen, bis sie spitz vorstehen. Ich ziehe mir das Shirt über den Kopf, streiche durch meine Haare, um sie zu ordnen, lächle, nein grinse Achim an. Ich beginne die Macht zu genießen, die ich über ihn habe. Ich ziehe meine Jeans nicht aus, fessele weitere Stellen von Achims nackten und frei zugänglichem Körper. Seile von seinen Handgelenken ziehen sich durch seine Ritze, werden an seinem Schwanz mit einem festen Knoten verankert, der seine Eier nach außen schiebt und einen mart rcdinbD unk ainen marternleen Schwanz ausübt. Dann binde ich seine Fußgelenke so zusammen, daß ihm noch etwas Spielraum bleibt. Ich nehme Achim in die Arme, lege ihn sanft auf den Teppich, ziehe über ihm Jeans und Slip aus, bin ebenso nackt wie er. "Du siehst gut aus." Ich knie mich nieder, reiche zwischen seine Beine, nehme seinen Schwanz in die Hand. Achim macht Fickbewegungen mit seinen Hüften. Ich spiele mit seinem Glied, mache Wichsbewegungen aus dem Handgelenk. Ich drücke es derb in meinen Fingern, und Achim beginnt zu stöhnen. "Tu mir weh, mach', daß er schmerzt..." Achim flüstert es hastig aus fast geschlossenen Lippen. Er war so anziehend, so jung und wollte doch brutaler behandelt werden. Ich versuche es, nehe eines seiner Eier in die Hand, quetsche es, erhöhe beständig den Druck. Ein Zucken geht durch seinen Schwanz. Ich quetsche seine Eier nicht nur, ich zerre daran. Achims Körpermitte hebt sich vom Teppich. Der Druck und der Zug nimmt zu, aber Achim weicht ihm nicht mehr aus, drückt seinen Arsch zurück auf den Boden, streckt seinen Sack bis zum Zerreißen. Ich halte weiter sein Ei, versetze seinen Schwanz einige Schläge. Er scheint fast noch härter zu werden. Ich packe seinen Schaft, ziehe die Vorhaut so weit zurück, daß der Schwanz sich fast biegt. Seine Eichel ist fast purpurfarben, glänzt wie poliert. Meine Fingernägel kratzen über die glatte Oberfläche, graben sich dann fest in das zuckende Organ. Achim wimmert leise, aber wehrt sich nicht. Sein Schwanz ist rot, als ich von ihm ablasse. Ich gebe ihm einen ermunternden Kuß auf die Lippen. "Bitte mach' weiter. Gib's mir richtig." Ich hebe ihn vom Boden, lege ihn über die Sessellehne. Ich ziehe den Gürtes aus meiner Jeans, gebe Achim zwei feste Schläge auf die exponierten Hinterbacken. Sein Körper zuckt bei jedem Schlag, als die schmerzhaften Gefühle ihn durchlaufen. Ich gebe ihm noch einige Schläge, bis sein Hinterteil ziemlich rot geworden ist. Ich betaste seinen Schwanz. Er ist immer noch steinhart und pulsiert in meinen Händen. Achims Muskeln sind angespannt vom Schmerz, ein wenig Schweiß hat sich auf seine Haut gelegt, aber er will nicht, daß ich aufhöre. "Weiter. Ich brauche es." Ich kann es nicht mehr aushalten. Achims Hinterbacken strecken sich mir entgegen. Ich löse seine Fußfesseln, spreize weit seine Beine, bis ich seine lockende Rosette sehe. "Jetzt wirst du gefickt." Achim stöhnt auf. "Ja. Fick' mich. Ramm' ihn mir rein." Kalte Gleitcreme auf seiner Rosette läßt ihn zusammenfahren. Eilig rolle ich mir ein Kondom über meinen lange schon steifen Schwanz. Problemlos rutscht mein Schwanz bis über die Hälfte in Achims Lustkanal. Ein unbeschreibliches Gefühl von Glätte,Wärme, Feuchte. Die Innenseite seines Lustkanals erscheint mir wie Seide. Ich ramme tiefer in ihn, fühle bald, wie meine Eier an seine Schenkel klatschen, dann meine Schamhaare sich gegen seine roten Hinterbachen pressen. Ich genieße die Enge, seine Darmwände, die sich wie ein samtener Handschuh um meinen Schwanz legen. Ich kann nicht genug davon bekommen, stoße noch fester, noch tiefer, Achim stöhnt in einer Mischung von Schmerz und Lust, kommt meinen Stößen entgegen. Wir bewegen uns wie eine Einheit. Achim fühlt mich tief in sich, ich hoble vehement durch seine Innereien. Ich fühle nach, und sein Schwanz ist steinhart und jeden Moment bereit zu explodieren. Ich bin ins Schwitzen gekommen. Achims Rücken zieren ebenfalls winzige Schweißperlen. Unsere Körper machen saugende Geräusche bei jeder Be- rührung. Der Schweiß wird zus sinnlichen Kupplerin. Unser gemeinsames Stöhnen füllt den Raum. Langsam ziehe ich meinen Schwanz zurück, erlaube Achims Schließmuskel sich hinter meiner Eichel wieder zu schließen, dringe aber dann wieder ein, beginne diesmal herzhaft in ihm ein und aus zu gleiten, stoße und ziehe seinen Schließmuskel mit jeder nachdrücklichen Bewegung. Meine Arme umschlingen Achims Brust, ich greife nach seinen Nippeln, die immer noch schmerzen, kneife und zwicke sie erneut. Meine Zunge schiebt sich in sein Ohr, dringt fast bis in sein Gehirn. Meine Hüften beginnen sich unregelmäßig zu bewegen, manchmal tief und gemächlich, dann wieder schnell und stechend durchdringend. Achim fühlt sich gepfählt, einen langen Augenblick scheint es ihm unmöglich, seinen Gefühlen, gleichgültig ob Schmerz oder Lust ihren Lauf zu lassen. Rücksichtslos dringe ich mit jedem Stoß härter und tiefer in ihn ein. Mein Schwanz erreicht Stellen, die Achim sicher noch nie gefühlt hat. Er versucht seinen Rücken zu weiter zu beugen, mir totalen Zugang zu verschaffen. Achims keuchender Atem, sein lautes Stöhnen zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Ich ziehe die Zunge aus seinem Ohr, nur um ihm zu sagen, daß er still sein soll. Achim bettelt förmlich um mehr. Ich biege meinen Oberkörper zurück, packe derb seine Hüften, beginne den härtesten, durchdringensten Fick, an den ich mich erinnern kann. Mein Pflock füllt Achim voll aus, reizt jeden Nerv in ihm. Ich spüre, nur noch ein paar Rammstöße, und ich muß spritzen. Das überwältigende Gefühl zuckt schon durch meinen Körper. Ich ziehe meinen Schwanz in einer schnellen Bewegung aus seinem Loch. Mit einem saugenden Geräusch flutscht er heraus. Achim beginnt fast zu weinen. "Bitte. Bitte zieh' ihn nicht raus. Ramm' ihn wieder rein." Ich zerre an dem Strick um seinen Sack, hole einen schmerzhaften Laut aus Kehle, der gurgelnd versiegt, als ich meinen Stecher wieder mit einem derben Stoß in ihn ramme. Jeder Muskel seines Körpers ist angespannt. Sein Gesicht wendet sich halb zu mir. Ich sehe darin nur Leidenschaft. Meine Hand wird zur Klaue, kratzt über seinen langen Rücken, hinterläßt zwischen den Schnüren blutrote Spuren. Achim zittert, sein Kopf liegt fast auf der Sitzfläche. Meine Hände wandern tiefer, kneten erbarmungslos die knallroten Arschbacken, während ich weiter in ihn stoße. Ich packe von der Seite seinen Sack, zerre ihn nach unten. Fühlbar quetsche ich seine Eier. Achims Hände umgreifen die Lehne, drücken sie so fest, daß die Knöchel weiß werden. Achim schreit auf, Speichel tropft aus seinem Mund. "Fick' mich, Rolf, fick' mich!" Das gibt mir den Rest. Ein ekstatisches Gefühl breitet sich von meinen Lenden in meinem Körper aus, raubt mir die Kontrolle über mich. Ich ramme meinen Pfahl gnadenlos in den Jungen, donnere auf seine Arschbacken, meien Eier klatschen schmerzhaft gegen seine festen Oberschenkel. Schweiß sammelt sich auf meiner Brust, tropft auf Achim hinunter, mein Atem geht keuchend. "Gleich spritze ich in deinen Arsch!" Ich packe den Jungen bei den Hüften, versenke mich abgrundtief in ihn, ficke ihn so durchdringend, daß sein Körper bei jedem Stoß gegen die Sessellehne prallt. Mein Schwanz beginnt zu pulsieren, die heiße Sahne steigt aus meinen Eiern, läuft glühend durch mein Rohr, wird tief im Inneren des Jungen ausgestoßen. Achim kann die Ausbrüche meiner Ficksoße tief in sich fühlen, sie füllen warm das Kondom. Es scheint ewig anzudauern, und ich ficke ihn immer noch wie wild. Dann aber werden meine Bewegungen langsamer, enden schließlich ganz, ich sinke auf seinen Rücken. Wir bleiben lange in dieser Lage, dann ziehe ich meinen immer noch halb steifen Schwanz aus ihm. Ich bin nun von einer überraschenden Zärtlich- keit, wenn man bedenkt, daß ich eben noch fast Hackfleisch aus Achims Arschbacken gemacht habe. Ich streichele sein Haar und lächele ihn an. Achims Eier sind immer noch randvoll, sein Schwanz ist dunkelrot und scheint fast zu platzen. Seine aufgequollene Eichel trieft vor Lusttropfen. Ich löse seine Fesseln, bald darauf liegt er in meinem Schoß und ich reibe seine roten Handgelenke. Achim legt seine Arme um meine Brust, birgt sein Gesicht in die Wärme meiner Brustmuskeln und meiner Achselhöhle. Ich trockne seinen Körper mit einem weichen Handtuch, wiege ihn sanft auf meinen Knien. Achims Hand streicht über meinen Rücken. Meine Hand krault in seinen verschwitzten Schamhaaren, kommt mit seiner immer noch steifen Latte in Kontakt. Achim sagt nichts, aber seine Augen sprechen Bände. Nachdenklich erforsche ich seinen warmen Körper mit meinen Fingerspitzen, streiche über seine Haare, fühle, wie sie sich hinter meinen Fingern wieder aufrichten. Achim spielt ein wenig mit meiner Vorhaut, zieht mit Zeigefinger und Daumen sanft daran um zu testen, wie weit sie sich dehnen kann. Wir kreuzen unsere Beine. Ich fühle plötzlich die schwellenden Muskeln und die seidige Behaarung seiner Schenkel. Achims Hände wandern meinen Rücken hinunter, bleiben auf meinen Arschbacken liegen. Ich beuge mich vorwärts, fühle Achims heißen Atem an meinen Lippen. Ich verringere den Abstand und küsse ihn. Achims Lippen preßten sich auf meine, seine Hand zieht meinen Kopf näher zu sich. Seine Zunge dringt in meinen Mund, sein ganzer Körper schmiegt sich eng an mich. Ich lächle ihn an und bekomme ein Lächeln zurück. "Ich glaube, wir kümmern uns mal um deine Latte." Ich ziehe mit meiner Zunge eine feuchte Spur von seinen Schamhaaren, entlang einer Seite seiner steifen Rute. Dann über die Innenseite seiner Oberschenkel zu seinem Sack. Achim spreizt seine Beine, um mir freien Zugang zu geben. Ich lutsche seine Eier und ich fühle, wie Achims Hände sich in meine Schultern graben. "Oh, jaaa...", stöhnt er. "Mach' weiter." Meine Zunge dringt in die Spalte der Eichel, schmeckt den kleinen, salzigen Tropfen am Eingang. Langsam gleiten meine Lippen über die Rundung, ganz sanft, so daß ich deren Form und Glätte spüren kann. Dann nehme ich den ganzen Schwanz in den Mund. Achim gibt einen lustvollen Laut von sich, kommt mir mit den Hüften weit entgegen. Seine Eichel stößt mir tief in den Rachen. Achim fällt ganz aus sei | | | | |