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| Aidshilfe: Ermittlungen wegen Pornografie |
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Aidshilfe: Ermittlungen wegen Pornografie Laut eines Berichtes der Tageszeitung "NZZ am Sonntag" wirft die Schweizer Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland der Aids-Hilfe Schweiz vor, in ihrer im letzten Mai herausgegebenen Broschüre für Schwule gegen das Pornografie-Gesetz verstossen zu haben. Ein Strafverfahren sei bereits eingeleitet worden. Der Staatsanwalt Gottfied Aebi bestätigte gegenüber der "NZZ am Sonntag", dass er bereits am 18. Januar das zuständige Untersuchungsrichteramt angewiesen habe, ein Ermittlungsverfahren einzuleiten. Die Aids-Hilfe des Kantons Bern habe gegen den Artikel 197 des Strafgesetzbuches verstossen, der die Verteilung pornographischer Schriften an unter 16-Jährige unter Strafe stellt. Als pornographische Schrift wird hier ein Artikel aus der im Mai letzten Jahres herausgegebenen Broschüre "Selbstverständlich" angesehen, die die Aids-Hilfe nach Erscheinen auch an bernischen Schulen versandt hatte. Ausserdem hatte sie die Schulen gebeten, die Broschüre aufzulegen. Staatsanwalt Aebi sieht es nun als gegeben an, dass die Aids-Hilfe mit diesem Versand gegen den Artikel 197 verstossen habe. Staatsanwalt Aebi stufte den Erfahrungsbericht eines Jugendlichen als pornographisch ein, weil er im Detail beschreibt, wie er von einem Unbekannten auf einer Bahnhoftoilette oral befriedigt wurde. Der Aufforderung des Staatsanwaltes zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens liege eine Anzeige zugrunde. Den für den Versand Verantwortlichen soll jedoch erst einmal Gelegenheit zu einer Stellungnahme gegeben werden. Allerdings erklärte Aebi, dass er wahrscheinlich Anklage erheben werde. Die Schweizer Kantone Bern, St. Gallen und Thurgau hatten bereits im letzten Jahr die Verwendung der Broschüre an der Volksschule eingestellt, nachdem die Broschüre im Sommer 2005 heftige Proteste ausgelöst hatte.
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| Geschrieben von Jadmanx am Mittwoch, 08. Februar 2006 |
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| Hunderte schwuler Footballfans in Detroit |
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Hunderte schwuler Footballfans in Detroit Detroit im US-Bundesstaat Michigan hat etwas für seine Footballfans zum viertägigen Football-Event "Super Bowl" zu bieten. Dazu gehört auch die Herzlichkeit für die extra angereisten homosexuellen Fans, mit der sie in der Stadt vor Festivalbeginn willkommen geheissen wurden, und für die extra ein eigenes Begrüssungscenter eingerichtet worden war. Die Beliebtheit von American Football in den Vereinigten Staaten ist mit der hierzulande für den Fussball zu vergleichen. Und beide Sportarten sind klare Männerdomänen, wo "verweichlichte" Typen nichts zu suchen haben. Zwar gab es Outings im American Football-Sport, aber auch die sind gemessen an der Größe des Landes und an der Popularität des Sportes rar gesät und werden argwöhnisch beäugt. Trotzdem hat dieser Sport auch seine homosexuelle Fangemeinde. In Detroit hatte sich die Gay-Organisation Triangle Foundation um die Begrüssung der homosexuellen Fangemeinde in einem Theaterfoyer gekümmert. Das schnell entstandene Gay-Begrüssungscenter war laut Nachrichtenagentur AP deutlich sichtbar mit einer grossen Regenbogenfahne gekennzeichnet. Sean Kosofsky, Vorsitzender der Organisation, erklärte gegenüber AP, dass hunderte homosexueller Fans zum Super Bowl extra nach Detroit gereist seien und einige von ihnen hier auch schon vorbeigeschaut hätten, aber bisher habe sich keiner der Spieler im Gay-Begrüssungscenter blicken lassen: "In den olympischen und Profi-Sportarten wirst du kaum jemanden finden, der sich outet. Wenn du das tust, riskierst Du Deinen Sponsor-Vertrag." Zum Auftakt des Super Bowl wurde Seattle von Pittsburgh klar mit 21 zu 10 geschlagen.
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| Geschrieben von Jadmanx am Mittwoch, 08. Februar 2006 |
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| Polen: "Feindes-Liste" Gay |
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Polen: "Feindes-Liste" Gay Die neofaschistische Organisation "Blood & Honour" agiert international. Ihre polnische Abteilung hat einem Bericht der polnischen Tageszeitung "Gazeta Wyborcza" zufolge, nun aber eine so genannte polnische "Feindes-Liste" mit dem Titel "Redwatch" im Internet veröffentlicht, auf der auch Namen polnischer Aktivisten von Homosexuellen-Organisationen auftauchen. Aber auch polnische Professoren, die sich gegen das Verbot des Toleranzmarsches in Posen und den anschliessenden brutalen Polizeieinsatz ausgesprochen hatten, seien namentlich erwähnt. Die Liste ist seit dem 19. Januar online und hält nicht nur Namen von Homosexuellen bereit, sondern auch von Aktivisten linker, antifaschistischer und feministischer Organisationen. Zusätzlich zu den Namen werden Fotos, Adressen und Autokennzeichen veröffentlicht. Die Aufgelisteten fürchten sich nun vor Schikanen, Einschüchterungen und Überfällen. Der Homosexuelle Szymon N. will erst einmal Anzeige gegen die neofaschistische Organisation erstatten. Auch sein Name taucht auf der Liste auf: "Drei mal haben sie mir die Wohnung in Brand gesteckt. Ich wurde mit einem Messer angegriffen. Die Website ruft offensichtlich zum Hass auf. Sollen wir warten, bis jemand umkommt?" Die antifaschistische Organisation "Nie wieder", von deren Mitgliedern auch einige auf der Liste auftauchen, versucht seit einigen Monaten erfolglos die Website, die auf einem US-Server liegt, sperren zu lassen. Die Warschauer Staatsanwaltschaft will sich diesbezüglich nun an die amerikanischen Behörden wenden. Im afrikanischen Staat Kamerun haben sogar Tageszeitungen eine solche Liste veröffentlicht, die Namen von prominenten Politikern und Geschäftsmännern enthält, die ihrer Meinung nach homosexuell sind. Laut Nachrichtenagentur Reuters sei deswegen bspw. das Boulevardblatt "L'Anecdote" innerhalb von nur wenigen Stunden ausverkauft gewesen. Die Liste enthält Namen von etwa 50 Prominenten. Jean Pierre Amougou Belinga, Herausgeber der Zeitung, erklärte gegenüber Reuters, dass Sex zwischen Männern in Kamerun ein Skandal und undenkbar sei. Auch das Boulevardblatt "La Meteo" listete drei Seiten mit Namen angeblich homosexueller Regierungsmitglieder auf. Homosexualität ist in Kamerun offiziell verboten und kann mit bis zu fünf Jahren Gefängnis und 370 Dollar Geldbusse bestraft werden. Erst in der letzten Woche hatten wir davon berichtet, dass auch eine schwedische Website 129 prominente Homosexuelle mit deren Berufen und Adressen auflistet, um anschliessend zu deren Tötung aufzurufen. Trotz dass Schweden für seine harten Gesetze gegen Verleumdung bekannt ist, sind dem Staatsanwalt jedoch die Hände gebunden. Der Grund: Die Todesdrohungen sind in biblischer Form aufgeschrieben worden. Staatsanwalt Hakan Roswall hatte gegenüber Journalisten erklärt, dass ihm so die Hände gebunden seien. Er verglich diesen Fall mit der Nicht-Verurteilung von Pastor Ake Green durch den Obersten Gerichtshof. Der Pastor hatte "Homosexuelle als Krebs im Gesicht der Gesellschaft" bezeichnet, war wegen Verleumdung angeklagt, aber wieder frei gesprochen worden.
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| Geschrieben von Jadmanx am Mittwoch, 08. Februar 2006 |
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| USA erlaubt Einreise HIVpositiver Athleten |
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USA erlaubt Einreise HIVpositiver Athleten Die US-Regierung, die normalerweise HIV-positiven Nicht-US-Bürgern die Einreise in die Vereinigten Staaten verweigert, entschied, dass HIV-positive Ausländer, die an den Gay Games in Chicago teilnehmen oder diese auch nur besuchen wollen, in die USA zu diesem Zweck einreisen dürfen. Die Regierung sicherte diesen Menschen einen so genannten "Designated Event Status" zu, der ausschliesslich für die 7. Gay Games gilt, die vom 15.-22 Juli diesen Jahres in Chicago stattfinden werden. Allerdings verpflichtet die US-Regierung die Einreisenden, ihre HIV-Infektion auf den so genannten B2-Reise-Visa-Formularen anzugeben. Diese Formulare sind bei den zuständigen US-Konsulaten im jeweiligen Land erhältlich. Kathleen Webster, eine der Vorsitzenden der Internationalen Gay Games Föderation, erklärte in einer Presseaussendung: "Viele Menschen mit einer HIV-Infektion und anderen lebensgefährlichen Krankheiten haben auf vergangenen Gay Games Rekorde und damit Maßstäbe gesetzt, und wir freuen uns, dass nun alle Teilnehmer von ausserhalb der USA wieder ohne Einschränkungen die Gay Games in diesem Sommer besuchen können." Die Ausnahmeregelung gilt nur vom 8.-28. Juli. Das B-2 Reise-Visum wird nicht im Reisepass auftauchen, sondern nur als spezielles Formular diesem beigefügt werden, das bei der Ein-und Ausreise vorgelegt werden muss. Wie man sich um ein solches Visum bemühen kann, wird in Kürze auf der Website der Gay Games veröffentlicht werden (www.gaygames.com und www.gaygameschicago.org). Die Gay Games finden genau wie die Olympischen Spiele nur alle vier Jahre statt. Die ersten Gay Games wurden 1982 in San Francisco abgehalten. Damals nahmen 1350 Menschen daran teil. Später gingen die Gay Games nach Vancouver, New York, Amsterdam und Sydney. In Sydney waren es dann bereits 11.000 Menschen, die an den Spielen teilnahmen. In Chicago werden etwa 12.000 Sportler aus 100 Ländern erwartet.
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| Geschrieben von Jadmanx am Mittwoch, 08. Februar 2006 |
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Hat Madonna eine Affäre? Der 28jährige Stuart Price (Bild) ist der Co-Produzent von Madonnas letztem Album »Confession on a Dancefloor«. Wie das Boulevardmagazin »Die Bunte« zu wissen glaubt, verbringt Madonna angeblich viel zu viel Zeit mit dem jungen Mann, was ja gar nicht mehr nötig sei, weil die Arbeiten zum aktuellen Album doch bereits abgeschlossen seien. Einer der berühmten Insider, die Boulevardmagazine immer wieder im richtigen Augenblick aus dem Ärmel schütteln, weiß folgendes zu berichten: »Es ist kein Geheimnis, dass Madonna und Stuart eine ganz besondere Arbeitsbeziehung aufgebaut haben. Sie fühlen sich miteinander wohl und respektieren sich. Sie vertraut ihm und schätzt ihn als eine ganz wichtige Person in ihrem Leben.« Aber von einer Liebesaffäre ist da doch keine Rede oder? Aber warum steht dann sofort Madonnas Pressesprecherin Liz Rosenberg wie eine schwarze Mamba senkrecht im Hintergrund, um zu verkünden, dass die beiden wie Bruder und Schwester füreinander seien, viel Spaß hätten und eben oft miteinander reden würden. Stuart sei wie ein kleiner Bruder für die Popikone. Ausserdem sei, so Rosenberg, Madonnas Ehe auf keinen Fall in Gefahr.
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| Geschrieben von Jadmanx am Mittwoch, 08. Februar 2006 |
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| Deutschlands Erster Gay Pornosender |
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Deutschlands Erster Gay Pornosender Hinter "Blue Movie Gay" verbirgt sich das erste deutsche Vollerotik-Programm, das sich ausschliesslich an eine schwule Zielgruppe wendet. Am 1. März soll es offiziell losgehen. Premiere bietet dann für Zuschauer ab 18 rund um die Uhr unzensierte Pornos an. Bereits jetzt laufen auf Premiere unter "Beate-Uhse.tv" schwule Erotikfilmchen, aber harte Pornos? Das gab's noch nie! "Blue Movie Gay" orientiert sich an Vorbildern aus dem Hetero-Sektor wie "Blue Movie" und "Blue Movie Extra". Premiere hat zugesagt, dass "Blue Movie Gay" jeden Monat mindestens zwölf neue Filme im Programm haben wird. Natürlich ist das Ganze nicht umsonst zu haben, bezahlen muss man schon. Regelbar ist das alles aber ganz diskret über Telefon, SMS oder Internet. Was praktisch ist: Der Kunde zahlt nur das, was er wirklich bestellt hat. Immerhin kann er so aus einem monatlichen Repertoire von etwa 30 Filmen wählen. Abo oder monatliche Grundgebühren gibt es nicht, pro Filmabruf werden dem Zuschauer sechs Euro berechnet. Wer also abends noch zu faul ist, in die nächste Videothek zu fahren, kann das Ganze jetzt bequemer haben. Der neue Service ist zu vergleichen mit einer Art Pizza-Service, aber eben nur viel geiler.
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| Geschrieben von Jadmanx am Mittwoch, 08. Februar 2006 |
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